Grünabfall ab Montag zum Riesei

Die ersten sechs der insgesamt zehn Grünabfall-Container stehen bereits unterhalb des Hallenbades.

WERDOHL ▪ Der Rat der Stadt hat – wie berichtet – in seiner Sitzung am 28. Juni bei zwei Gegenstimmen beschlossen, die Freifläche unterhalb des Hallenbades am Stadion Riesei wieder als Annahmestelle für die Grünmüll-Entsorgung zu öffnen. Dieser Beschluss wird jetzt in die Tat umgesetzt. Eine Grünmüllentsorgung ist an dieser Stelle deshalb ab Montag, 26. Juli, wieder möglich. Der Platz wird mit zehn Containern bestückt. Sechs stehen bereits, der Rest wird nachgeliefert.

Das Entsorgungsangebot, so der ausdrückliche Hinweis von Bodo Schmidt von der Abteilung Soziales und Wohnen, richtet sich ausschließlich an die Werdohler Einwohner. Grünmüll aus anderen Gemeinden und Städten wird nicht angenommen. In gleicher Weise ausgeschlossen sei Grünmüll, der im Rahmen von gewerblicher Tätigkeit angefallen ist.

Die Verwaltung sieht zunächst folgende regelmäßige Öffnungszeiten vor: montags und mittwochs von 16 bis 19 sowie samstags von 12 bis 18 Uhr. Ergänzend zu dieser Regelung ist es vorgesehen, die Öffnungszeiten auf dem Sammelplatz unterhalb des Hallenbades in den besonders intensiven Grünabfallzeiten im Herbst und Frühjahr bei Bedarf zu verlängern. Entsprechende Hinweise werden jeweils in der Tagespresse veröffentlicht, damit die Bürger sich darauf einstellen können.

Um den geplanten Personaleinsatz (wahrgenommen vom Platzwart des Stadions Riesei) von zehn Stunden pro Woche im Jahresmittel nicht zu überschreiten, wird der Sammelplatz in den nachfragearmen Wintermonaten voraussichtlich geschlossen bleiben. Auch im Falle einer solchen Regelung wird die Stadtverwaltung entsprechende Informationen über die Presse und im Internet herausgeben.

Die in den Ortsteilen Eveking (oberhalb der Turnhalle Im Kollhahn) und Ütterlingsen (gegenüber dem Freibad) vorhandenen Grünmüllcontainer stehen weiterhin zur Verfügung. Auch die Grünmüllentsorgung auf dem Bringhof an der Gildestraße ist wie bisher zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

Durch den nun zusätzlich eingerichteten Containerplatz fallen jährlich Mehrkosten in Höhe von rund 20 500 Euro an, hatte die Verwaltung in der Ratssitzung vom 28. Juni vorgerechnet. Diese Summe führt zu einer Mehrbelastung für jeden Gebührenzahler (1,07 Euro pro Jahr).

Einmalig müssen zudem noch 2 000 Euro für die Errichtung eines Unterstandes aufgewendet werden. Der, so Bodo Schmidt ist bestellt. Bis er angeliefert und aufgebaut ist, wird man sich noch mit einem Provisorium begnügen müssen. Im Laufe des August soll alles so hergerichtet sein, wie es dauerhaft vonnöten ist.

Rainer Kanbach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare