Grotes Brotreise in Werdohl eröffnet

Karl-Heinz Grote ließ es sich nicht nehmen, sich bei den Jungen und Mädchen mit einer süßen Köstlichkeit für ihren Auftritt zu bedanken.

WERDOHL -   Bäckermeister Karl-Heinz Grote strahlte bei der Eröffnung von Grotes Brotreise mit der Sonne um die Wette. Gerührt zeigte sich der Bäckermeister aus Langenholthausen vor allem vom Auftritt der 100 Grundschüler des Projektes „Singende Grundschule“ der Martin Luther-Grundschule und der St. Michael-Grundschule.

Sie brachten Grote auf der Außenterrasse vor dem sanierten Werdohler Bahnhofsgebäude ein Ständchen, weil er ihr Projekt als Hauptsponsor jährlich mit 1000 Euro unterstützt.

Begleitet wurden die Kinder bei ihrem Auftritt von Musikschulleiter Martin Theile (Klarinette), seinem Stellvertreter Sebastian Hoffmann (Geige) und Chorleiterin Marion Jeßegus. Sie hatte für den singenden Nachwuchs eigens einen Bäcker-Rap komponiert. Dieser wurde gestern uraufgeführt. Zudem trugen die Jungen und Mädchen das Lied „Tausend tolle Plätzchen“ vor. Zahlreiche Eltern und Großeltern nutzten den Auftritt der Kinder, um einen Blick in die Bahnhofshalle zu werfen, die nun von dem Langenholthausener Unternehmen bewirtschaftet wird.

Eröffnung Grotes Brotreise im restaurierten Bahnhof Werdohl

Grote bedankte sich bei den kleinen Sängern für ihren Besuch und das halbstündige Konzert mit Leckereien aus der Backstube. Die großen Tablette mit Muffins, Donuts und Schokobrötchen kamen bei den Kindern gut an.

„Martin Theile hatte mich damals, als das Projekt Singende Grundschule ins Leben gerufen wurde, angesprochen. Ich war sofort angetan von dem Projekt“, erklärte Grote, selbst Vater von vier Kindern. „Wir machen viel Sponsoring und unterstützen beispielsweise auch seit 15 Jahren die Öffentliche Bücherei Balve“, so der Unternehmer.

Grote zeigte sich auch vom „gigantischen Besucheransturm“ in seiner neuen Werdohler Filiale begeistert. Bereits um 7.20 Uhr hatte er mehr als 300 Kunden gezählt. Das Fazit derjenigen, die auf dem Podest im Foyer des historischen Gemäuers frühstückten oder in dem kleinen Zugabteil bei Kaffeevariationen ein Pläuschchen hielten, viel durchweg positiv aus. „Das Café ist stilvoll eingerichtet. Alles ist auf das Thema Bahnhof und Reisen abgestimmt“, sagte Kundin Nicole Schildbach. Sie hofft nun, dass die Werdohler das neue Gastronomieangebot auch nutzen.

350 000 Euro hat der Familienbetrieb in Werdohl investiert. Es ist die zwölfte und mit Abstand größte Filiale. Innen verfügt das Café über 60 Sitzplätze. Auf der Terrasse können bei schönem Wetter ebenfalls 60 Gäste einen Platz finden. Von Ute Heinze

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