Großes Interesse am Tag der Architektur im Bahnhof

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Der Tag der Architektur lockt viele Neugierige in den Werdohler Bahnhof. Die Rundgänge führten unter anderem durch das Kleine Kulturforum.

Werdohl - Unverändert großes Interesse löst der vor einem Jahr nach umfangreicher Sanierung neu eröffnete Bahnhof bei der Bevölkerung aus. Bei drei Führungen am Sonntag im Rahmen des Tages der Architektur strömten die Besucher nur so herbei, um sich einen genaueren Überblick zu verschaffen und auch einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Architektin Jutta Fiebig vom Werdohler Planungsbüro Fiebig und Stadtplaner Stefan Groß lotsten die Interessenten durch Stadtmuseum, Kleines Kulturforum, Bahnhofscafé, Woge-Büros und die Kunstwerkstatt im Bahnhof (Kuba).

Dabei nahmen sie sich ausführlich Zeit, um die dreijährige Planungs- und Bauphase der drei Millionen Euro teuren Bahnhofs-Sanierung Revue passieren zu lassen. Sie gingen auf die einzelnen Arbeitsschritte des Umbaus, die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten sowie auf Brandschutzvorschriften und Konflikte mit dem Denkmalschutz ein.

Die Führungsteilnehmer stellten viele interessierte Fragen. Aber sie sparten auch nicht mit Lob. Architektin Fiebig erklärte: „Der Bahnhof wird gut angenommen und ist nun mit Leben gefüllt.“

Eine Besucherin ergänzte: „Man kann ihn jetzt mit Stolz Besuchern von auswärts zeigen. Es ist einfach sehr schön geworden.“ Eine weitere Teilnehmerin der Führung unterstrich: „Da kann Altena sich aber mal eine Scheibe von abschneiden. Denn dort ist es ja furchtbar.“

Stadtplaner Groß kündigte eine weitere Neuerung an: Aufgrund des Einsatzes eines ungenannten Sponsors sei es möglich, bereits in den kommenden Wochen einen sogenannten E-Point einzurichten. Dies sei ein Computer, der von außen – auch außerhalb der Öffnungszeiten – zugänglich sei. Touristen könnten dort erfragen, wo sie in Werdohl essen, trinken, übernachten und einkaufen könnten. - kol

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