Griebsch bleibt Vorsitzender

WERDOHL ▪ Bürgermeister Siegfried Griebsch wurde am Dienstagabend im Rathaus im Rahmen der Jahreshauptversammlung als 1. Vorsitzender des Vereins Natürlich Werdohl für ein Jahr im Amt bestätigt. Manfred Beiske bleibt für zwei Jahre sein Stellvertreter. Ebenfalls für zwei Jahre wurde Schatzmeister Stefan Müller wieder gewählt. Von Michael Koll

Zu Beisitzer für zwei Jahre wurden Bernd Mitschke sowie Mayk Schröder berufen. Bürgermeister Siegfried Griebsch wurde am Dienstagabend im Rathaus im Rahmen der Jahreshauptversammlung als 1. Vorsitzender des Vereins Natürlich Werdohl für ein Jahr im Amt bestätigt. Manfred Beiske bleibt für zwei Jahre sein Stellvertreter. Ebenfalls für zwei Jahre wurde Schatzmeister Stefan Müller wieder gewählt. Zu Beisitzer für zwei Jahre wurden Bernd Mitschke sowie Mayk Schröder berufen.

Zuvor berichtete Schatzmeister Müller von den Finanzen. Ein vierstelliger Gewinn besserte die Kasse im vergangenen Jahr auf. Die anwesenden 13 Mitglieder des Vereins stimmten dann darüber ab, dass sie die bisher mehr als 64 000 Euro, die als Darlehen an die Stadtmarketing GmbH gingen, nicht mehr zurück fordern.

Müller erläuterte, dass dies ein rein formaler Akt sei. Der Rückfluss der Mittel sei von Beginn an nicht zu erwarten gewesen. Vielmehr ist die Grundfinanzierung des Stadtmarketings auf drei Säulen gestellt: Mitgliederbeiträge, Mittel der Stadt sowie eben die Zuschüsse des Vereins Natürlich Werdohl. Ingo Wöste vom Stadtmarketing erklärte dazu: „Wir haben natürlich viel mehr Geld als drei Mal diese 13 200 Euro, aber wir sind auf dieses Geld angewiesen.“

Deshalb ruft er auch dazu auf, dass sich weitere Menschen entschließen, Mitglied von Natürlich Werdohl zu werden: „Der Verein ist sehr wichtig.“

Stadtoberhaupt Siegfried Griebsch unterstrich: „Der Verein hat trotz der Existenz der Marketing GmbH noch seine Daseinsberechtigung.“ Der Bürgermeister erläuterte: „Natürlich Werdohl ist ein Sprachrohr der Einzelhändler. Wir sind stark an weiteren Mitgliedern interessiert.“

„Es gibt viele

Trittbrettfahrer“

Es entwickelte sich eine Diskussion über die Einzelhändler, die noch nicht dem Verein angehören. WK-Geschäftsführer Manfred Beiske klärte auf: „Es gibt viele Trittbrettfahrer, die machen etwa bei unserem Late-Night-Shopping mit. Aber wir machen die Werbung und die Organisation.“ Andere Natürlich-Werdohl-Mitglieder sprachen in diesem Zusammenhang insbesondere die Filialisten an.

Beiske stellte aber klar: „Früher haben wir bei Veranstaltungen denen, die keine Beiträge gezahlt haben, den Toilettenwagen vor die Tür gestellt. Doch diese Zeiten sind vorbei.“ Und er gestand: „Das waren rigide Mittel.“

Abschließend berichtete Stadtmarketing-Chef Ingo Wöste noch vom Leerstand des Ladenlokals, in welchem bisher die Kette Ihr Platz untergebracht gewesen sei: „Es gibt Gespräche, das Gebäude wieder zu besetzen.“ Ein neuer Drogeriemarkt sei an dieser Stelle aber derzeit nicht geplant.

Zuvor berichtete Schatzmeister Müller von den Finanzen. Ein vierstelliger Gewinn besserte die Kasse im vergangenen Jahr auf. Die anwesenden 13 Mitglieder des Vereins stimmten dann darüber ab, dass sie die bisher mehr als 64 000 Euro, die als Darlehen an die Stadtmarketing GmbH gingen, nicht mehr zurück fordern.

Müller erläuterte, dass dies ein rein formaler Akt sei. Der Rückfluss der Mittel sei von Beginn an nicht zu erwarten gewesen. Vielmehr ist die Grundfinanzierung des Stadtmarketings auf drei Säulen gestellt: Mitgliederbeiträge, Mittel der Stadt sowie eben die Zuschüsse des Vereins Natürlich Werdohl. Ingo Wöste vom Stadtmarketing erklärte dazu: „Wir haben natürlich viel mehr Geld als drei Mal diese 13 200 Euro, aber wir sind auf dieses Geld angewiesen.“

Deshalb ruft er auch dazu auf, dass sich weitere Menschen entschließen, Mitglied von Natürlich Werdohl zu werden: „Der Verein ist sehr wichtig.“

Stadtoberhaupt Siegfried Griebsch unterstrich: „Der Verein hat trotz der Existenz der Marketing GmbH noch seine Daseinsberechtigung.“ Der Bürgermeister erläuterte: „Natürlich Werdohl ist ein Sprachrohr der Einzelhändler. Wir sind stark an weiteren Mitgliedern interessiert.“

„Es gibt viele

Trittbrettfahrer“

Es entwickelte sich eine Diskussion über die Einzelhändler, die noch nicht dem Verein angehören. WK-Geschäftsführer Manfred Beiske klärte auf: „Es gibt viele Trittbrettfahrer, die machen etwa bei unserem Late-Night-Shopping mit. Aber wir machen die Werbung und die Organisation.“ Andere Natürlich-Werdohl-Mitglieder sprachen in diesem Zusammenhang insbesondere die Filialisten an.

Beiske stellte aber klar: „Früher haben wir bei Veranstaltungen denen, die keine Beiträge gezahlt haben, den Toilettenwagen vor die Tür gestellt. Doch diese Zeiten sind vorbei.“ Und er gestand: „Das waren rigide Mittel.“

Abschließend berichtete Stadtmarketing-Chef Ingo Wöste noch vom Leerstand des Ladenlokals, in welchem bisher die Kette Ihr Platz untergebracht gewesen sei: „Es gibt Gespräche, das Gebäude wieder zu besetzen.“ Ein neuer Drogeriemarkt sei an dieser Stelle aber derzeit nicht geplant.

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