Gebiet am mittleren Lennebogen

Granatenfund in Werdohl: Darum wird es keine Nachsuche geben

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Feuerwehr und Kampfmittelbeseitiger am Fundort der Granate an der Lenne.

Werdohl - Die Stadt Werdohl wird das Gebiet am mittleren Lennebogen, wo am Dienstagmittag eine deutsche Panzerfaustgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden ist, wohl nicht systematisch nach weiterer Munition absuchen lassen.

„Das ist nicht so einfach“, erklärte Johanna Felten vom zuständigen Fachbereich auf Nachfrage. Um die Fläche detektieren zu lassen, müsse es einen konkreten Anlass geben, zum Beispiel ein Bauvorhaben. 

Das Gelände der Firma Vossloh beispielsweise sei vor Beginn der Bauarbeiten abgesucht worden – übrigens ohne Kriegsrelikte gefunden zu haben. 

Die Stadt verbuche die Granate vom Dienstag als Zufallsfund. „Laut Kampfmittelräumdienst ist es auch nicht auszuschließen, dass sie dort nur angespült worden ist“, berichtete Felten. Das Gebiet sei am Dienstag auch noch oberflächlich abgesucht worden. Hinweise auf weitere Funde habe es dabei nicht gegeben. 

Von sich aus wird der Kampfmittelräumdienst nicht aktiv. „Er ist Dienstleister und kommt nur, wenn er gerufen wird“, erklärte Christoph Söbbeler, Pressesprecher der Bezirksregierung, der der Kampfmittelbeseitigungsdienst unterstellt ist

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