Shanai feiert mit neuem Song Premiere

Martin Engelien (r.) auf der Bühne des Alt Werdohl.

WERDOHL ▪ Als „Maitresse de Ceremony“ stellte Go-Music-Initiator Martin Engelien halb Französisch, halb Britisch am Freitagabend in der Musikkneipe Alt Werdohl die Sängerin Shanai vor. Nötig war das nicht, war die Stimme der bezaubernden Kölnerin den Musikfans an Lenne und Verse doch noch gut im Ohr. Schließlich hatte sie vor drei Jahren bereits einmal an der Werdohler Go-Music-Reihe teilgenommen.

Und ebenso wie damals begeisterte sie auch wieder ihr Publikum. Dank ihres Organs wurde dieses Mal sogar Chartware wie „Rolling in the Deep“ von Adele zu einem Erlebnis. Und auch der Hit „Somebody, That I Used to Know“ von Gotye riss die Werdohler mit: Verzückte Jubelschreie bewiesen, dass das Publikum aus dem Häuschen war. Rhetorisch war da die Frage von Bassist Engelien: „Ist sie nicht umwerfend?“

Doch das war nicht alles: Die Band mit Engelien, Drummer Dieter Steinmann und Gitarrero Benni „Schwager“ Bilgeri spielte sich bei „Use Somebody“ der Band Kings of Leon derart in einen heißen Rausch, als hätten sie alleine mit der Kraft der Musik den Frühling zwingen wollen, endlich ins Sauerland einzuziehen.

Der Bregenzer Bilgeri und auch der Marburger Steinmann gehören zum Feinsten, was - nicht nur - auf deutschen Bühnen musiziert. Doch am Bass, so betont Engelien stets, gönne er seinem Publikum „keinen anderen als mich“. Dieses Mal jedoch brach er dieses scheinbar unantastbare Gesetz: Er ließ Shanai sogar den um seinem Hals hängenden Vier-Saiter spielen. Und die Sängerin versprach: „In drei Jahren kann ich gleichzeitig spielen und singen.“ Bilgeri rief entrückt: „Mein lieber Schwan.“

Als ob das alles noch nicht genug gewesen wäre: Shanai hatte gar mit „Well Well“ einen selbst komponierten und getexteten Song mitgebracht. Acht Wochen, nachdem er entstand, feierte er in Werdohl Welt-Premiere. Wer ihr nicht spätestens jetzt sprichwörtlich zu Füßen lag, der musste sich spätestens bei „Soulmate“, einem Cover von Natasha Bedingfield, geschlagen geben.

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