Gitarrist Rob Tognoni begeistert im „Alt Werdohl“

Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Konzert von Rob Tognoni in Pöngses Wohnzimmer.

Werdohl -  Er gilt als einer der besten Blues-Gitarristen der Welt: Der Australier Rob Tognoni machte am Freitagabend bereits zum dritten Mal Station auf der Bühne des „Alt Werdohl“ und enttäuschte seine Fans nicht. Seit 17 Jahren tourt der selbsternannte „tasmanische Teufel“ durch Europa. Seine aktuelle Tour begann am 25. Januar in Belgien.

Mit ihm auf der Bühne: Mirko Kirsch (Gitarre) und Frank Lennartz (Drums). Seine Art des Gitarrenspiels ist ein kraftvolles Statement für den ehrlichen Blues Rock. Wenn der Verstärker röhrt und die Instrumente auf der Bühne explodieren, haben die Musiker ihre Arbeit aufgenommen und die Fans geraten in Wallung. Die drei Vollblutmusiker kommen ohne einen langatmigen Soundcheck aus und lassen es vom ersten Akkord an so richtig krachen. „Ich komme immer wieder gerne hierher“, sagte Rob Tognoni kurz vor Beginn des Konzerts. Gerade die deutschen Fans gehen bei den Auftritten immer am Besten mit.

Als Begründer des Power Blues Rock gilt die australische Formation AC/DC. Nicht nur die gemeinsamen Wurzeln lassen Rob Tognoni ins Schwärmen geraten. Die eigenen Konzerte bestreitet der Halb-Italiener allerdings eher mit eigenen Songs. Nur ganz wenige Cover-Stücke finden den Weg in sein Repertoire. Neben Nummern von Neil Young und Jimi Hendrix ist auch die Band „The Doors“ mit dabei. „Aus insgesamt 15 eigenen Alben lässt sich eine Menge für die Bühnenshow herausholen“, begründet Tognoni den Verzicht auf das geistige Eigentum seiner großen Idole.

Allerdings gebe es nie eine festgelegte Setlist für ein Konzert. „Das Ganze ist eine große Jam Session“. In diesem Sinne ist natürlich das Improvisationstalent seiner Mitstreiter gefragt. Diese Hürde meistern die Herren an Bass und Schlagzeug in jedem Fall mit Bravour.

Wer den Gitarristen noch live erleben will: Bis Ende Mai wird seine Tour fortgesetzt. Von Jari Wieschmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare