Es gibt nicht viel zu meckern

Andreas Schreiber (Mitte) zieht ein positives Fazit.

WERDOHL ▪ „Ich hoffe wir haben nicht all zu viel zu meckern“, sagte Andreas Schreiber, Vorsitzender des Werdohler Schützenvereins, zu Beginn der Sitzung des erweiterten Vorstands – auch Meckersitzung genannt. Von David Schröder

Zuvor hatte die Versammlung am Donnerstag im Restaurant Vier Jahreszeiten Detlef Heinz zum zweiten Geschäftsführer gewählt. Mit dieser Unterstützung für Geschäftsführer Thomas Reiche, soll die Beitragsabbuchung und die Verteilung der Mitgliedskarten im nächsten Jahr reibungsloser ablaufen. Zu neuen Platzmeistern bestimmte der Vorstand zudem Arno Konitzer und Christian Reiche.

Im Anschluss hatten – im Rückblick auf ihr Fest – die Schützen lediglich einige Kleinigkeiten zu bemängeln: Allgemein war der Vorstand mit dem 181. Schützenfest sehr zufrieden. „Auch Nicht-Schützen haben mir bestätigt, wie toll unser Fest war“, betonte Schreiber. Als positive Punkte hob der Vorsitzende den Zuspruch am Seniorennachmittag, den Wegfall des Zeltdienstes für die Kompanien, die frühzeitige Thronschmückung, das festliche Bild der Umzüge und den Auftritt der Sauerlandschurken hervor. Seiner Ansicht nach war auch die Teilnahme der Werdohler Bevölkerung größer als in den Vorjahren. In guter Erinnerung blieb Schreiber auch der Schützenfestmontag, mit einem Thron, „der es krachen ließ“, und den Schützenwichteln des ehemaligen Hofstaats.

Negativ fielen den Schützen die Banner an den Ortseingangsstraßen auf. Sie waren arg zerknittert. Gespräche mit der Brauerei, über eine Neuanschaffung, sollen folgen. Auch die Rampen an den Zelteingängen sollen im nächsten Jahr besser aussehen: „Die lösten sich ja teilweise auf.“ Aus den Reihen der Vorstandsmitglieder wurde angemerkt, dass beim Seniorennachmittag an fast alles – außer Teller – gedacht wurde, die Cocktailbar einen schlechten Eindruck machte und der Getränkewagen beim Vogelschießen erst spät öffnete. Auch der frühzeitige Abbau der Fahrgeschäfte am Montagabend wurde als störend empfunden. Hier versprach der Vorstand, klärende Gespräche zu führen.

Eine Änderung für das nächste Fest gab der Vorstand zudem schon bekannt: Im Umzug wird der Hofstaat, aufgrund einer Tierhaarallergie von Königin Jasmin Rösner, nicht in Kutschen fahren können. Die Schützen zeigten Verständnis. Wie der Umzug stattdessen gestaltet werden soll, wird noch festgelegt.

Abschließend hatte Vorsitzender Schreiber noch den Festtermin für 2012 bekannt gegeben: Gefeiert wird vom 29. Juni bis 2. Juli, „damit sich keiner zur falschen Zeit Urlaub nimmt“.

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