Gesundheit ein hohes Gut

Physiotherapeut Florian Kleve bei der Massage.

WERDOHL ▪ Der Vossloh-Konzern ist mit seiner schon über Jahrzehnte währenden Erfolgsgeschichte nicht nur das Werdohler Vorzeige-Unternehmen schlechthin. Auch im sozialen Bereich gibt es traditionell ein großes Engagement, und jetzt ist als Investition in die Zukunft ein betriebliches Gesundheitsmanagement hinzu gekommen, dem schlicht und einfach die Philosophie als Grundlage dient, dass der Erfolg des Unternehmens nicht nur von qualifizierten und motivierten, sondern auch von gesunden Mitarbeitern abhängig ist.

Die Idee, in diesem Zusammenhang ein Konzept zu entwickeln und sogenannte Gesundheitswochen anzubieten, ist gemeinsam vom Betriebsrat und der Vossloh-Personalabteilung entwickelt worden – „obwohl wir keinen hohen Krankenstand oder Ausfälle haben“, wie Personalleiterin Daniela Rath betont. Allerdings seien die Mitarbeiter extrem belastet.

Das Konzept verfolge den Ansatz, die Beschäftigten des Konzerns am Standort Werdohl für ein gesundheitsförderndes Verhalten zu sensibilisieren. Künftig werden regelmäßig Gesundheitsaktionen zu unterschiedlichen Themen durchgeführt – kostenlos.

Die erste Gesundheitswoche, die am Montag in zwei kurzfristig umfunktionierten Konferenzräumen begonnen hat und am Freitag endet, hatte das Thema „Rund um den Rücken“. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten Florian Kleve und seinem Team durchgeführt. Zeitgleich lief unter Mitwirkung des Fitnesstreffs Balve ein Kursus zum Thema „Neue Rückenschule“ bei Vossloh an – ebenfalls kostenlos und stark gefragt.

Immerhin 238 von 330 Beschäftigten aus Verwaltung und Produktion am Standort Werdohl hatten sich in die Teilnehmerlisten für die Gesundheitswoche eingetragen. Nach einem Check mit Test der Rücken- und Bauchmuskulatur lag der zweite Teil der Woche auf dem Schwerpunkt Massage des Nacken- und Schulterbereichs sowie einer individuellen Beratung durch Florian Kleve. Ein Zeitaufwand von einer halben Stunde war pro Person damit verbunden.

Begleitet wird die Gesundheitswoche auch durch die Kantine, deren Küche einen speziell ausgerichteten Speiseplan anbietet. Es gab und gibt kalorien- und fettarme Kost – eben gesunde Mahlzeiten.

Rainer Kanbach

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