Gespräch über die Zukunft des Ahe-Hammers

In der Gesprächsrunde, an der Gerd Kappelhoff, Dr. Marita Pfeiffer, Alfred Hinsching, Uwe Schmalenbach, Dr. Klaus Hüttebräucker, Paul Georgi, Heiner Burkhardt, Siegfried Griebsch, Dieter Schauerte, Ursula Mehrfeld, Horst Heinrich und Regina Wildenburg (von links) beteiligt waren, ging es um die Zukunft des Ahe-Hammers.

WERDOHL - Das schlechte Wetter zum Frühlingsanfang konnte der positiven Grundstimmung der großen Gesprächsrunde zur Zukunft des Ahe-Hammers nichts anhaben. Neben geplanten Instandsetzungsmaßnahmen im Jahr 2013 wurden Grundlagen für eine künftige Vereinsgründung ebenso erörtert wie die Organisation des Schaubetriebes in diesem Jahr.

Neben den Bürgermeistern der Gemeinde Herscheid und der Stadt Werdohl waren Vertreter der alten und neuen Eigentümer des Ahe-Hammers sowie der Heimatvereine Herscheid und Werdohl zu Gast bei der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur auf der Kokerei Hansa in Dortmund. Geladen hatte Gerd Kappelhoff (ThyssenKrupp), der die Übertragung des technischen Denkmals an die Industriedenkmalstiftung maßgeblich begleitet hatte.

Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, nahm das Treffen zum Anlass, den Plänen der Stiftung, die sich im Jahr 2013 auf Sicherungsmaßnahmen am Gebäude und insbesondere am Dach beziehen werden, zunächst einmal generell die Arbeitsweise der Stiftung Industriedenkmalpflege zu erläutern. Die Industriedenkmalstiftung hat die Aufgabe, hochrangige Denkmale in NRW zu bewahren, zu erforschen, der Öffentlichkeit zugänglich machen und sinnvoll zu nutzen.

Schrittweise und gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort werden die Denkmale der Stiftung erhalten und belebt. So wird es auch beim Ahe-Hammer darum gehen, auf die vor Ort vorhandenen Erfahrungen und auf das ehrenamtliche Engagement zu setzen und einen künftigen Verein bei seiner Arbeit zu unterstützen. Ein erster Entwurf für die Satzung eines Fördervereins für den Ahe-Hammer wurde bereits von der Gemeinde Herscheid erarbeitet. Doch zunächst einmal, so waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, wird es darum gehen, motivierte Personen zu finden, die bereit sind, sich für die Gründung zu engagieren, ein Vorstandsamt zu übernehmen oder den ehrenamtlichen Schaubetrieb vor Ort zu unterstützen.

Sicher ist, dass der Ahe-Hammer auch in diesem Jahr auf Anfrage für Gruppen zugänglich sein wird. Und wie bisher wird es Alfred Hinsching sein, der den Schmiedehammer im Betrieb vorführen und sein Publikum, Kinder ebenso wie Erwachsene, begeistern wird.

Anfragen für Gruppenführungen unter: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Tel. 0231/931122-33

info@industriedenkmal-stiftung.de.

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