Albert-Einstein-Gesamtschule: Runde um Runde für den guten Zweck

Die Gummibändchen, die die Jugendlichen für jede gelaufene Runde bekamen, waren heiß begehrt.

WERDOHL ▪ Schnaufen und Schwitzen für den guten Zweck lautete am Montag das Motto an der Albert-Einstein-Gesamtschule. Ungefähr 650 Schüler drehten im Rahmen des Sponsorenlaufs Runde um Runde ums Schulgelände.

Zunächst starteten um kurz nach 8 Uhr die Neunt- und Zwölftklässler ihren Lauf. Um 9.30 Uhr folgten dann die siebten und achten Klassen und gegen 10.30 Uhr begaben sich dann auch die Fünft- und Sechstklässler auf die Strecke. Und was die Schüler in den folgenden Stunden leisteten, konnte sich sehen lassen: Jeweils 1,1 Kilometer lang war eine Runde – und davon absolvierten die Jugendlichen so einige im Laufe des Vormittages. Nach jeder Runde gab es dann ein Gummibändchen ums Handgelenk.

Im Vorfeld sollten die Schüler bis zu sechs Sponsoren für sich gewinnen, die sich bereit erklärten, einen gewissen Betrag pro gelaufener Runde zu spenden. „Das können zehn Cent, aber auch zehn Euro sein,“ erklärte Tim Hellmeier, der als Sportlehrer für die Gesamtkoordination zuständig war. Zur Seite stand ihm dabei Falk Metzler von der Schülervertretung sowie die gesamte Fachgruppe Sport.

Das erlaufene Geld soll in diesem Jahr für schulische Zwecke verwendet werden und zum Beispiel an den Förderverein oder die Schülervertretung gehen. Außerdem kommen 50 Prozent des Betrags den Klassen zu Gute.

Als besonderen Anreiz gab es zudem für die Klassen der jeweiligen Gruppen, die im Durchschnitt die meisten Runden zurückgelegt hatten, einen zusätzlichen Wandertag als Geschenk. „Das ist gerade für die Unterstufe ein besonderer Anreiz“, meint Hellmeier lachend.

Die Sportlehrer bereiteten die Schüler intensiv auf den Lauf vor und erklärten ihnen schon einmal, wie sie am besten lange Strecken angehen. Doch nicht nur ums sportliche Erlebnis ging es. Auch das Gemeinschaftsgefühl der Schüler sollte mit der Aktion gestärkt werden. Wie viel Geld die Schüler am Montag insgesamt erlaufen haben, konnten die Verantwortlichen am Montag noch nicht mitteilen.

Von Andrea Mackenbruck

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