Albert-Einstein-Gesamtschule

Startschuss für die Schulhof-Verschönerung am Riesei

Das neue Klettergerüst haben Schulleiter Sven Stocks, Leader-Managerin Katharina Biermann, der Fördervereinsvorsitzende Thorsten Hänel und Michael Tauscher von der Stadtverwaltung (von links) bereits kurz ausprobiert.
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Das neue Klettergerüst haben Schulleiter Sven Stocks, Leader-Managerin Katharina Biermann, der Fördervereinsvorsitzende Thorsten Hänel und Michael Tauscher von der Stadtverwaltung (von links) bereits kurz ausprobiert.

Ein Klettergerüst für rund 14 000 Euro ist der erste Baustein für die Neugestaltung des Pausenhofes der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) am Riesei. Möglich gemacht haben die Anschaffung ein Förderprogramm und das finanzielle Engagement des Fördervereins der Schule. Schulleiter Sven Stocks hat schon Pläne, wie der Schulhof noch weiter aufgewertet werden könnte.

„Dieses Areal entspricht einfach nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Pausenhofgestaltung“, sagte Schulleiter Stocks über das Gelände auf der Südseite der Schule. Wunsch der Schule sei es deswegen, die Fläche neu und attraktiver zu gestalten.

Den ersten Schritt auf diesem Weg ermöglichte nun der Förderverein, der sich bereits im vergangenen Jahr um Fördermittel aus dem Kleinprojekte-Programm der Leader-Region bemühte. In dem mit Geld aus dem Sonderplan der Gemeinschaftsaufgabe für Agrar- und Küstenschutz des Bundeslandwirtschaftsministeriums und der sechs Leader-Kommunen Altena, Finnentrop, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg und Werdohl gefüllten Fördertopf standen insgesamt 150 000 Euro zur Verfügung.

Antrag auf Förderung hat Erfolg

Der Antrag auf eine 80-Prozent-Förderung des rund 14 000 Euro teuren Projektes hatte Erfolg, sodass gut 10 700 Euro in den Beginn der Pausenhofneugestaltung fließen konnten. Den Eigenanteil in Höhe von knapp 3300 Euro steuerte der Förderverein bei. Die Stadt Werdohl ließ durch ihren Baubetriebshof die notwendigen Erdarbeiten erledigen und den Fallschutz einbringen. Seit einigen Tagen kann das Klettergerüst nun genutzt werden.

Kein Zufall: Die Kletter- und Hangelkombination ist baugleich mit dem auf dem städtischen Spielplatz an der Goethestraße aufgestellten Mehrgenerationenspielgerät, das ebenfalls mit Mitteln aus der Kleinprojekte-Förderung finanziert worden ist, zu dem allerdings die Stadt den Eigenanteil übernommen hat. „Das Gerät ist damit für die ganze Kleinen genauso geeignet wie für die ganz Großen an dieser Schule“, erklärte Michael Tauscher, der bei der Stadt für die Spielgeräte auf Spielplätzen und Schulhöfen zuständig ist. Für den Schulhof sei es auch deshalb gut geeignet, weil es – wenn die Corona-Pandemie erst einmal überstanden ist – auch von mehreren Schülern gleichzeitig genutzt werden könne.

Start in die „Verschönerungsoffensive“

Schulleiter Sven Stocks freute sich über diesen „Start in die Schulhofverschönerungsinitiative“, hat aber noch mehr Ideen in petto, wie man das Gelände weiter aufwerten könnte. Eine Kletterwand beispielsweise sei schon in Planung. Auch eine Rutsche, die in den Hang unterhalb der Stadionstraße integriert werden könnte, stehe auf dem Wunschzettel von Schülern und Schule. „Der erste Schritt ist getan, jetzt müssen noch weitere folgen“, darf es für Stocks nicht bei Absichtserklärungen bleiben.

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