Gesamtschule: Decken werden jetzt doch saniert

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Nach diesem Ortstermin am 14. Juli hatten die Kommunalpolitiker den Sperrvermerk bestätigt.

Werdohl -  Die Decken in den Fluren und einigen Räumen der Albert-Einstein-Gesamtschule sollen jetzt doch saniert werden. Nachdem die Mitglieder des Bau- und Liegenschaftsausschusses nach einem Ortstermin am 14. Juli beschlossen hatten, weitere Mittel – 85 000 Euro – nicht freizugeben und den bestehenden Sperrvermerk somit bestätigten, weist Bürgermeisterin Silvia Voßloh jetzt auf die neue Entwicklung hin.

Demnach könne eine akute Gefährdung der Jugendlichen nicht ausgeschlossen werden. „In der Zwischenzeit (bis zur Sanierung, Anmerkung der Redaktion) werden diejenigen Räume, in denen eine akute Gefährdung zumindest nicht ausgeschlossen werden kann, bis zur Sanierung in Abstimmung mit der Schulleitung gesperrt“, teilt die Bürgermeisterin mit. Der Schulbetrieb werde dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt.

Den Sinneswandel der Kommunalpolitiker von CDU, WBG und FDP erläutert die Verwaltungschefin ebenfalls. So habe es nach der Sitzung vom 14. Juli einen weiteren Ortstermin in der Schule gegeben. In diesem Rahmen hätten die Teilnehmer Gelegenheit gehabt, sich weitergehende Einblicke in die Deckensituation und den Materialzustand zu verschaffen. „Danach waren sich alle Teilnehmer einig, dass die über 35 Jahre alten Decken aus Sicherheitsgründen erneuert werden sollten“, erläutert Silvia Voßloh.

Dass die Platten im Schulgebäude erneuert werden müssen, war bereits in den Jahren 2004/2005 festgestellt worden. Damals hatte sich nach Berichten der Schulleitung im Foyer eine der 1,10 mal 1,10 Meter großen Deckenplatten gelöst – und sei einem Kind beinahe auf den Kopf gefallen. Daraufhin war die Decke im Foyer, insgesamt 625 Quadratmeter, komplett erneuert worden.

Von diesem Zeitpunkt an waren im Auftrag der Verwaltung kontinuierlich Deckenplatten erneuert worden. In diesem Zuge war auch die alte Beleuchtung stets gegen neue energiesparende LEDs ausgetauscht worden. Darauf soll nun aber verzichtet werden: Die Kommunalpolitiker hätten sich darauf verständigt, die für die Beleuchtung gedachten Finanzmittel – rund 45 000 Euro – statt dessen ebenfalls in die Erneuerung der Decken fließen zu lassen.

Somit sei die Stadt nun in der Lage, in den kommenden Monaten sämtliche, noch nicht erneuerte Decken im Gebäude am Riesei auszutauschen. „Die Weichenstellung soll im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung erfolgen“, erklärt die Bürgermeisterin. - cwi

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