Gesamtschule: Bunte Mischung kommt gut an

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Der Festsaal Riesei war sehr gut gefüllt, als die Schüler der Gesamtschule das bunte Programm auf die Bühne brachten.

Werdohl - Mit einer Mischung aus Adventsmarkt, Kulturprogramm und Einblicken in besondere Projekte und Arbeitsgemeinschaften präsentierten sich Schüler und Lehrer der Albert-Einstein-Gesamtschule am Samstag bei einem Samstag der offenen Tür.

Für manche Eltern, deren Kinder nach der Grundschule vor einer Entscheidung hinsichtlich einer weiterführenden Schule stehen, bot diese offene Tür die Chance, besondere Angebote der Schule kennen zu lernen oder sich über die intensive Begleitung auf dem Weg in eine Ausbildung oder ein Studium zu informieren. „In diesem Bereich sind wir ziemlich gut aufgestellt“, sagte Schulleiter Reinhard Schulte und stellte sich auch ansonsten vor seine Schule.

Die Frage, warum Eltern ihre Kinder in der Gesamtschule anmelden sollten, beantwortete er sehr klar mit einem Satz: „Weil wir die beste Schule in Werdohl sind.“

In Kleingruppen stellten die Lehrer den Besuchern das Schulgebäude und die Fachräume vor, während der Nachwuchs sich dem Basteln von Neandertalern, Laubsägearbeiten sowie dem Staunen über programmierte Kleinroboter hingab. Im Computerraum bekamen Schüler und Eltern einen ersten Eindruck von der geplanten Digitalisierung, die im Rahmen eines Programms des Landes Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll.

Gleich zwei Mal füllten die Schüler mit ihren sportlichen und kulturellen Darbietungen den schuleigenen Festsaal: Das Publikum feierte die von Oberstufenschülerin Leonie Salewski geleitete Tanz-AG der Jahrgangsstufe 7 und Muhammed Can, dessen Verwandlung in einen Wiedergänger von Michael Jackson mitsamt den dazugehörigen Handgriffen sehr erfolgreich verlief.

Dazu gab es Rap mit Amir, Dimitrios und Mehmet sowie eine „Fly-AG“ mit beeindruckenden Flugeinlagen. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Vergleichsweise ruhige Auftritte bescherten Aysen Göktas am Klavier und die Oberstufenband dem Publikum. An das kommende Fest erinnerten Schüler der Jahrgangsstufe 9 in ihrer „kleinen weihnachtlichen Aufführung“.

Buntes Treiben herrschte im Foyer, wo an vielen Ständen Weihnachtsdeko vom Engel bis zum Schneemann verkauft wurde. Gleich nebenan lockten Kaffee und Kuchen in der Schulmensa. Nur wer sich mit Deftigem stärken wollte, musste nach draußen: Die Futtermeile mit ihren Grills und Bratendüften durfte nicht im Gebäude bleiben.

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