Gesamtschule: Der bislang leistungsstärkste Jahrgang

Die Klassenleitungen (v.l.) Gabi Beckers, Volker Thomas, Konrad Pewny und Bärbel Posselt mussten sich bei einem Spiel Gegenstände aus dem Publikum besorgen.

WERDOHL ▪ Schulleiter Heinz Rohe war der Stolz auf seine Gesamtschule wieder einmal vom Gesicht abzulesen: Diesmal konnte er vom „leistungsstärksten Jahrgang“ sprechen, der in den zwanzig Jahren seit Gründung der Schule den Abschluss nach der zehnten Klasse absolviert hatte.

58 Jungen und 54 Mädchen bekamen Mittwoch im Festsaal Riesei ihre Zeugnisse. Mehr Jungen als Mädchen – Rohe: „Zufällig, aber bemerkenswert.“ Und auch die Klassenbesten sind allesamt männlich: Darian Wiegand (10.1), Mats Beckmann (10.2), Daniel Michel (10.3) und Justin Klandermann (10.4). Beckmann ist überdies der Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Den Preis für soziales Engagement bekamen Kim Backes und Maya Schöneberg.

95 der 112 Schülerinnen und Schüler erreichten den mittleren Schulabschluss. Das seien 84,8 Prozent, rechnete Rohe vor und damit noch etwas besser als der vorherige Jahrgang mit 81,6 Prozent – Rekord für die AEG.

In seiner Rede ging Rohe auf den Spruch „Bildung bedeutet Arbeit“ ein. Ohne Schulabschluss gebe es kaum Chancen auf eine qualifizierte Ausbildung, der Weg in die Arbeitslosigkeit sei vorgezeichnet. Bürgermeister Griebsch sah die Stadt als Schulträger durch die guten Leistungen der Schüler belohnt. Die Albert-Einstein-Gesamtschule sei ein verlässlicher Partner im Bildungssystem auch für die Nachbarstädte.

Dann begann der große Showteil der Abschlussfeier. Fünftklässler sangen und tanzten ohne Scheu vor dem riesigen Publikum. In Sketchen, Tänzen, Vorträgen und Gedichten nahmen die vier Zehner-Klassen Abschied von ihrer Schule.

Von Volker Heyn

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