Gesamtschule: Abisturm tost durch das Schüler-Meer

Die „böse Mätresse des Käptns“ wurde als wahre Schuldige entlarvt und am Ende des Abisturms von Schülerinnenhand bestraft.

WERDOHL ▪ Laute Tanzmusik, eine absolut stilsichere Moderation, tolle Spiele und eine eineinhalbstündige Wasserbombenschlacht – das war der Abisturm 2010 an der Albert-Einstein-Gesamtschule.

Obwohl das Abimotto „Bacabi – 13 Jahre bis zum Ru(h)m – endlich 2,010 Promille““ anderes andeutete, war auf dem Schulhof kein Tropfen Alkohol im Spiel. Dafür jede Menge Wasser, denn die Abiturienten ließen zwei Lehrerteams als Piraten und Insulaner gegeneinander antreten.

Abisturm an der Gesamtschule

Doch noch bevor die Mannschaften vorgestellt wurden, flogen schon die ersten Wasserbomben ins Schüler-Meer, zwar gab es auch mal Bonbonhagel zur Belohnung, doch danach bekamen die jüngeren Schüler in der Arena des Pausenhofes es mit den riesigen Wasser-Pumpgewehren der Abiturienten zu tun.

Insulaner gegen Piraten

Die Spielidee war klug gewählt: Im Inseldorf Alberta wohnen unter anderem der Häuptling, der verrückte Professor, der Krieger und das entführte Orakel. Sie wurden angegriffen von den Piraten, angeführt von Käptn Don Herr Rohe, seiner Kriegsministerin und der bösen Mätresse. In zahlreichen und meist nassen Wettkampfspielen mussten die Pädagogen Kokosnüsse pflücken, gegen die Schokokusswurfmaschine kämpfen, Schwertkämpfe auf hoher See austragen und Joghurt vom drei Meter langen Löffel essen.

Nass und beschmiert

Die Lehrerinnen und Lehrer machten alle Späße mehr als bereitwillig mit, unverkennbar hatten sie genauso wie die Schüler eine Menge Spaß. Am Ende waren beide Teams entweder durchnässt oder beschmiert oder sogar beides. So war es nur gerecht, dass nach Schülerurteil der Kampf in einem Unentschieden endete.

Von Volker Heyn

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