Stimme der FSV Werdohl verabschiedet sich

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Der  Vorstand der FSV-Jugend verabschiedet sich unter anderem von Gert Scheumann (2.v.r.).

Werdohl – Geschäftsführer, Stadionsprecher, Lenker: Gert Scheumann hat viel für die FSV Werdohl getan. Nun tritt er in die zweite Reihe.

Gleich drei ehrenamtliche Helfer, die sich bereits seit vielen Jahren für den Erfolg des FSV Werdohl engagieren, musste Jugendleiter Rüdiger Backes während des Vereinsjugendtags aus der Vorstandsarbeit verabschieden. Neben Carlos Taboada (Gerätewart) und Udo Michel (stellvertretender Jugendwart) war dies mit Gert Scheumann (Geschäftsführer) auch ein absolutes „FSV-Urgestein“, der seit 32 Jahren in seiner Rolle als Stadionsprecher „die Stimme des FSV“ verkörpert. 

Bis auf das Amt des Vorsitzenden habe er in den vergangenen 40 Jahren so ziemlich jeden Job gemacht. Mehr als zehn Jahre leitete er den Förderverein des FSV Werdohl, war als Sportwart, im Veranstaltungsausschuss und als Beirat tätig. Auch in der Künstlerbetreuung und als Moderator zahlreicher Veranstaltungen hatte sich Scheumann einen Namen gemacht. 

Rücktritt lange geplant

Doch bereits vor zweieinhalb Jahren kündigte er seinen Rückzug aus dem Vorstand an. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte er. 

An seine Stelle wurde der bisherige stellvertretende Jugendleiter Dirk Hartig gewählt. Dessen Amt übernahm Ahmet Halilcavusogullan. Während das Amt des Kassierers auch weiterhin kommissarisch durch Rüdiger Backes ausgeübt wird, stand als neuer Gerätewart Sevket Özlap zur Verfügung. Als neuer Kassenprüfer wurde Dirk Sasse gewählt. 

"Mehr geballte Kompetenz geht nicht"

Zudem kündigte der Vorstand an, mit Karsten Wehrlein, Carsten Minker und Rüyan Orug ein Team aus Sportkoordinatoren für die Junioren und Senioren zu installieren. „Noch mehr geballte Kompetenz geht nicht“, sagte Backes. 

In seinem Vorstandsbericht ließ er die Saison 2018/2019 Revue passieren und sagte, dass die C2-Jugend in der Winterpause „mangels Masse“ leider vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste. „Was das Sportliche betrifft, bin ich aber mit den Ergebnissen und Platzierungen unserer Mannschaften in der letzten und noch laufenden Saison sehr zufrieden“, so Backes. 

Schwere Zeiten für C-Jugend

Eine Ausnahme sei die C-Jugend, die nach Beendigung dieser Saison aus der Bezirksliga absteigt. „Hier hat auch ein von mir gewünschter Trainerwechsel nicht geholfen und eigentlich für noch mehr Unruhe gesorgt.“ Trotz dieser Umstände bedankte sich Backes bei allen Trainern, Betreuern, Eltern und Spielern der C-Jugend, dass sie trotz dieser widrigen Umstände und der nicht leichten Voraussetzungen alles gegeben hätten, um die Klasse in der Bezirksliga zu halten.

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