"Genuss am Fluss": Nur wenig Kritik an „schönem Fest“

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Die Musik der Band BeatPakk am Samstagabend kam nicht bei allen „Genuss am Fluss“-Besuchern gut an.

Werdohl - „Das war ein sehr schönes Fest“, sagte Ingo Wöste, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft (Woge) Werdohl, am Montag im Rückblick auf die Zwei-Tages-Veranstaltung „Genuss am Fluss“ am Wochenende im Westpark, die wieder von der Woge durchgeführt wurde.

„Wir hatten eine sehr gute Besucherzahl – ähnlich hoch wie im vorigen Jahr“, bilanzierte Wöste. 2017 waren allein am Samstag 3000 Besucher gekommen. „Viel Platz war auch 2018 am Samstag nicht mehr auf dem Festplatz.“ Zwischen 21 und 23 habe es Stoßzeiten an den Ständen und eine große Nachfrage nach Getränken gegeben. Und er führte weiter aus: „Wir haben auch mit der Polizei gesprochen: Es gab keinerlei Ärgernisse. Die Stimmung war sehr friedlich.“ 

Ein Toilettenwagen zu wenig 

Kritisch merkte Wöste an: „Wir hatten einen Toilettenwagen zu wenig. Die Damen mussten zu lange warten. Das werden wir im kommenden Jahr ändern.“ Auch ein Feuerwerk solle es dann wieder geben. „Das hat uns sehr leidgetan, dass das dieses Jahr nicht möglich war. Aber es war sicher richtig, das Risiko nicht einzugehen.“ 

Positiv stellte Wöste eine kleine Veränderung heraus: „Wir haben das kulinarische Angebot mit heimischen Gastronomen ergänzt. Das kam sehr gut an.“ Als Fazit resümierte er: „Insgesamt können wir feststellen, dass sich das Fest im neunten Jahr etabliert hat.“ 

"Genuss am Fluss" im Westpark

Zur Meinung einiger Besucher, die die Auswahl der Bands und die für sie zu laute Musik kritisierten, sagte der Woge-Chef: „Die Band am Samstagabend (BeatPakk, Anm. d. Red.) war vielleicht etwas mehr für das jüngere Publikum gedacht. Aber am hinteren Bierwagen – übrigens der größte auf dem Gelände – war es sehr ruhig.“ Sicher sei es im Zelt etwas lauter gewesen. „Aber wir haben das Zelt in diesem Jahr bewusst weiter in Richtung Bühne gezogen, damit es näher am Geschehen ist. Dafür standen die Sitzbänke weiter hinten.“ 

Künftig andere Musik am Samstagabend? 

Der Genuss-am-Fluss-Organisator kündigte an: „Vielleicht werden wir im kommenden Jahr am Samstagabend wieder Musik für ein anderes Publikum anbieten.“ Grundsätzlich hätten die vier musikalischen Acts in diesem Jahr aber für fast jeden Geschmack etwas geboten. 

Zwar stand auf den Preislisten an den Getränkeständen, dass Besucher, die das Fest verlassen wollten, für ihre Becher Geld ausgezahlt bekommen, aber das hat wohl nicht jeder mitbekommen. Einige wunderten sich, dass sie zum Schluss ihres Aufenthaltes wieder Wertmarken erhielten, die nicht in Euro-Münzen umtauschbar waren. 

Einige auswärtige Besucher fragten sich zudem: „Was wird denn hier eigentlich gefeiert?“ Wöste erklärt das so: „Wir wollen für eine Imageverbesserung Werdohls sorgen, damit mehr Leute bereit sind, hier zu leben. Wir wollen zeigen: Es ist schon viel passiert in Werdohl in den vergangenen Jahren; die guten Seiten der Stadt zeigen. Es ist doch sehr schön an der Lenne.“

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