"Genuss am Fluss": Wahrscheinlich kein Feuerwerk

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Woge-Chef Ingo Wöste will mit Blick auf das trockene Waldstück ganz in der Nähe des Westparks auf ein Feuerwerk am Samstagabend verzichten. Feuerwehr-Chef Kai Tebrün hält das für eine gute Idee.

Werdohl - Auf das abendliche Feuerwerk müssen die Besucher der Veranstaltung „Genuss am Fluss“ in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit verzichten.

„Stand jetzt werden wir das Feuerwerk absagen – aus Sicherheitsgründen“, sagte gestern Ingo Wöste, Geschäftsführer der Woge, die das Fest am 18.- und 19. August im Westpark mitveranstaltet. 

Seit gut einer Woche seien die Veranstalter in Gesprächen mit der Feuerwehr und der Bezirksregierung, sagte Wöste. Dabei sei es um die Frage gegangen, ob es angesichts der derzeitigen Trockenheit zu verantworten sei, ein Feuerwerk abzubrennen. „Derzeit haben wir Waldbrandstufe vier von fünf. Unter diesen Umständen wäre ein Feuerwerk sicherlich problematisch“, schätzt Werdohls Feuerwehr-Chef Kai Tebrün die Lage ein. 

Wöste jedenfalls ist das Risiko, dass durch Funkenflug oder einen fehlgeleiteten Feuerwerkskörper ein Waldbrand entstehen könnte, derzeit einfach zu groß. „Unter Umständen würden wir den ganzen Ütterlingser Hang mit allen Wohngebäuden in Brand setzen“, gibt er zu bedenken. Tebrün ist „froh, dass die Woge so einsichtig ist.“ 

Einen Hoffungsschimmer gibt es aber noch für Pyrotechnik-Fans: Die endgültige Entscheidung will die Woge laut Wöste am Dienstag oder Mittwoch nächster Woche treffen. Fällt bis dann nicht ausreichend Regen, dürfte sie aber kaum anders ausfallen als zuletzt.

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