Das waren die Höhepunkte beim Werdohler "Genuss am Fluss"

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Das Zwei-Tage-Festival "Genuss am Fluss" war zeitweise gut besucht.

Werdohl - Zwischendurch war es brechend voll im Westpark am Samstagabend. Doch es ging langsam los. Und als am späteren Abend leichter Regen einsetzte, machten sich auch viele zügig auf den Heimweg. Am Sonntag blieb so mancher angesichts starker Regenfälle gleich ganz zuhause.

Der Sauerländer scheint wasserscheu geworden zu sein. Am Programm hat es jedenfalls nicht gelegen. Das war gewohnt gut beim Zwei-Tage-Festival „Genuss am Fluss“, welches die Woge in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal anbot.

Los ging es am Samstagnachmittag mit dem hörenswerten Cover-Duo Marc Summer aus Duisburg. Die beiden Musiker aus dem Pott brachten zwei Gitarren und hervorragende Stimmen ans Lenneufer und begeisterten mit Songs, die nicht jede Cover-Truppe rauf und runter spielt. So wählten sie von den Beatles etwa „All my Loving“. Das ging ins Ohr und – trotz der Leere auf dem Platz – dem einen oder anderen bereits gehörig ins Bein.

„Viel Spaß“ hatte von der Bühne aus im Anschluss an das Duo Marc Summer Volksbank-Vertreter Wolfgang Maasch den Werdohlern gewünscht. Bürgermeisterin Silvia Voßloh schließlich ergänzte, sie hoffe auf „viele weitere Jahre“ für die Veranstaltungsreihe „Genuss am Fluss“. Beide stachen dann gemeinsam das Fass Pils an, um damit offiziell das Festival zu eröffnen.

Ebenso wie das Duisburger Duo zu Beginn des Programm feierte die aus Balve und Menden stammende Band Full Flavour dann Premiere in Werdohl. Und die Musiker waren restlos begeistert, riefen sie der Menge doch zu, dass sie das einzigartige Flair des Woge-Festes am Flussufer beeindrucke.

Begeistert waren indes die Zuschauer von den Akteuren auf der Bühne, die mit „Alles Roger“ von den Sportfreunden Stiller, „Rebel Yell“ von Billy Idol und „Get Lucky“ von Daft Punk unterschiedliche Geschmäcker souverän bedienten. Dabei wechselten sie gekonnt leise und laute Töne ab, so dass – je nach Gusto – die einen tanzen und die anderen sich gut unterhalten konnten. Mit Stücken von AC/DC und Pink endete Full Flavours Bühnenshow wie geplant pünktlich um Mitternacht, um den Blick auf einen optischen Höhepunkt des Genuss-Festivals zu lenken: das große Höhenfeuerwerk.

"Genuss am Fluss" wird 10 Jahre alt

Zu klassischer Musik ließen die Pyrotechniker Bomben und Raketen in die Höhe steigen. Sie zeichneten bunte Lichterspuren und -punkte in den Nachthimmel, die sich im ruhigen Wasser vor dem Lennewehr spiegelten.

Am nächsten Morgen bereiteten sich auf der Bühne gerade die Instrumentalisten des Versetaler Musikzuges auf ihren rund zweistündigen Auftritt vor, als Woge-Chef Ingo Wöste ein erstes Fazit des diesjährigen „Genuss am Fluss“-Festivals zog: „Voriges Jahr hatten wir besonders viele Besucher. So viele waren es dieses Mal nicht. Aber es war gut besucht. Ich bin zufrieden.“

Gleichwohl sei ihm bewusst, „dass man es nicht allen recht machen kann“. Mal sei es dem einen zu heiß, dann wieder dem anderen zu kühl. „Aber der Regen am Samstag war nun wirklich nicht der Rede wert“, stellte er fest. Sollte deshalb der eine oder andere daheim geblieben sein, sei dies nicht zu verstehen. Dann spielten die Versetaler und bekamen verdientermaßen viel Applaus.

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