"Genuss am Fluss 2019": Das sind die Veränderungen

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Probeaufbau für „Genuss am Fluss“: David Schär (links) und Ingo Wöste (rechts) von der Woge sowie Johannes Kleinschnittger von der Firma Hohage versuchten leere Gabionen in der Lenne zu platzieren.

Werdohl - Besucher der Veranstaltung „Genuss am Fluss“, die die Wohnungsgesellschaft (Woge), die Volksbank und die Veltins-Brauerei am 17. und 18. August zum zehnten Mal durchführen, werden sich auf einige Veränderungen einstellen müssen.

Die meisten Neuregelungen sollen nach Worten von Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste aber einem möglichst reibungslosen Ablauf dienen. 

Lange Warteschlangen hat es in der Vergangenheit beispielsweise an den Toilettenwagen gegeben. Vor allem vor dem Damen-WC habe es sich gestaut, erinnert sich Wöste. Deshalb werde es die rollenden Sanitäranlagen in diesem Jahr im Doppelpack geben. 

Eigene Ausgabe für Bier und Radler

Außerdem wird es am Samstag, 17. August, erstmals eine Ausgabestelle nur für Bier und Radler geben. „Damit wollen wir längere Wartezeiten verhindern, die entstehen, wenn jemand eine größere Bestellung mit vielen unterschiedlichen Getränken aufgibt“, erklärt Wöste. Am „Bier-Express“ kommen Besucher, die ausschließlich den Gerstensaft ordern, also schneller zum Zuge. 

Und auch die Bezahlvorgänge sollen beschleunigt werden. „Zum ersten Mal werden wir bargeldloses Bezahlen ermöglichen“, berichtet Wöste, dass Kunden des Mitveranstalters Volksbank mit ihrer Girocard bezahlen können. Gleichzeitig würden an den Verkaufsstellen keine Geldscheine oberhalb der 50-Euro-Grenze mehr angenommen. Im vergangenen Jahr sei der Woge dabei Falschgeld untergejubelt worden, berichtet Wöste von schlechten Erfahrungen mit größeren Geldscheinen. 

Neue Wertmarken

Apropos bezahlen: Die Veranstalter geben neue Wertmarken aus. Die Papierzeit ist damit vorbei, stattdessen können die Besucher mit kleinen blauen Plastikchips im Wert von jeweils einem Euro bezahlen. 

So war "Genuss am Fluss" im Vorjahr

"Genuss am Fluss" im Westpark

Und auch im Rahmenprogramm wird sich etwas ändern – teilweise gewollt, teilweise aber gezwungenermaßen. So ist derzeit mehr als fraglich, ob wieder ein Höhenfeuerwerk stattfinden kann. Der bewaldete Hang in unmittelbarer Nähe der Lennebrücke, wo das Feuerwerk eigentlich abgebrannt werden soll, ist staubtrocken. Die Gefahr, dass sich das Unterholz entzündet, ist entsprechend hoch. Die Stadt Werdohl, die aus dem gleichen Grund schon das Feuerwerk im vergangenen Jahr untersagt hat, will deshalb über die Genehmigung der pyrotechnischen Darbietung losgelöst vom eigentlichen Fest entscheiden. Ingo Wöste geht angesichts der aktuellen Witterung davon aus, dass die Genehmigung des Feuerwerks in der vorgesehenen Form „zumindest schwierig“ wird. Zusammen mit den Pyrotechnikern werde deshalb nach einer anderen Lösung gesucht. Gut möglich sei aber auch, dass es erneut kein Feuerwerk geben werde, sagt Wöste. 

Wasserbilder auf Flussoberfläche

Ziemlich sicher werden die Besucher aber am Samstag ab 21 Uhr wieder Lichtinstallationen bewundern können. Mitarbeiter der Woge und der Altenaer Firma Hohage arbeiten schon seit einiger Zeit daran, Wasserbilder auf die Flussoberfläche der Lenne projizieren zu können. Dazu haben sie bereits probeweise leere Gabionen im Fluss positioniert, die die dafür benötigten Elemente tragen können. Noch gab es kleine Probleme mit der Verankerung, aber Wöste ist zuversichtlich, dass die Drahtbiegespezialisten aus der Nachbarstadt dafür eine Lösung finden werden. 

Eröffnet wird „Genuss am Fluss“ im Westpark am Samstag, 17. August, um 17 Uhr durch das Marc Summer Duo (Duisburg). Anschließend gibt es nach dem Fassanstich um 18 Uhr Freibier. Ab 20 Uhr wird dann die Mendener Partyband Full Flavour an der Dammstraße auf der Bühne stehen. Sonntags geht es ab 11 Uhr mit dem Musikzug des Versetaler Schützenvereins und der Kiersper Bigband Swingsound weiter. An beiden Tagen werden Foodtrucks und Gastronomen aus Werdohl und Neuenrade die Besucher mit ihren kulinarischen Kreationen verwöhnen. 

Der Wohnmobilstellplatz auf dem Festgelände ist bereits ab Donnerstag, 15. August, gesperrt.

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