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Neuerungen beim Familienfest an der Lenne

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Von: Volker Griese

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Ohrmann und Woeste trinken Wein
Das Ambiente eines urigen Weinkellers will die Woge beim Familienfest „Genuss am Fluss“ mit großformatigen Fotos schaffen. Woge-Chef Ingo Wöste und Volksbank-Prokurist Stefan Ohrmann haben das bei einem Glas Weißburgunder schon einmal auf sich wirken lassen. © Volker Griese

Zum elften Mal veranstaltet die Wohnungsgesellschaft Werdohl (Woge) in diesem Jahr das Familienfest „Genuss am Fluss“.


Werdohl – Nach so langer Zeit sollte doch vieles schon Routine sein, könnte man meinen. Und die Organisatoren halten auch an Bewährtem fest, krempeln das Fest aber gleichzeitig ein wenig um.

Wenn heimische Gastronomen und auswärtige Anbieter in diesem Jahr am Lenneufer wieder ihre kulinarischen Häppchen anbieten, passiert das in einem zeitlich komprimierten Rahmen. Denn der „Genuss am Fluss“ findet diesmal nicht wie in der Vergangenheit an zwei, sondern nur noch an einem Tag statt. Am Samstag, 13. August, können Werdohler und Besucher aus der Nachbarschaft aber praktisch rund um die Uhr feiern, denn das Fest im Westpark beginnt um 11 Uhr und endet gegen Mitternacht.

13 Stunden Genuss an einem Tag

Der Sonntag, bisher zweiter Tag des Genießertreffens, sei in der Vergangenheit hinsichtlich der Besucherzahl oft hinter den Erwartungen zurückgeblieben, begründete Woge-Chef Ingo Wöste die Reduzierung auf einen Tag, den Samstag. Doch unterm Strich bleibt den Besuchern gar nicht so viel weniger Zeit, um mit Freunden und Bekannten vergnügliche und genussvolle Stunden zu verbringen. Bisher verteilten sich rund 14 Stunden auf zwei Tage, nun sind es 13 Stunden an einem Tag.

Programm mit viel Musik und einer Spiellinie

Und die Woge hat mit ihren Partnern, der Veltins-Brauerei und der Volksbank in Südwestfalen, wieder ein ansprechendes Programm vorbereitet. Es reicht von einer Spiellinie für die jungen und ganz jungen Besucher bis zu einem abwechslungsreichen Musikprogramm mit Blasmusik am Morgen, modernen Klängen am Nachmittag und Rock- und Popmusik am Abend. Stefan Ohrmann von der Volksbank findet, dass sich dieses Programm sehen lassen kann. „Es ist ja ein Fest, das sich im Laufe der Jahre immer mal wieder ein wenig verändert hat“, ist er der Meinung, dass ein wenig frischer Wind nicht schaden kann.

Kleine Auszeit vom Alltag

„Ich hoffe nur, dass das Fest von der Bevölkerung auch angenommen wird“, sagt Ohrmann und zieht Vergleiche mit den gut besuchten Schützenfesten in der Nachbarschaft, die ja nun nach zweijähriger Corona-Pause wieder stattfinden konnten. In Werdohl habe es ja noch kein Schützenfest gegeben, weshalb jetzt „Genuss am Fluss“ die Gelegenheit biete, eine kleine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Die Woge und ihre Gastronomiepartner wollen jedenfalls die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Es werde verschiedene „Oasen“ geben, kündigte Ingo Wöste an, in denen die Besucher das Fest auf ganz unterschiedliche Weise erleben könnten. So werde beispielsweise ein Weindorf aufgebaut, in dem man verschiedene Rebensäfte im künstlich geschaffenen Ambiente eines urigen Weinkellers genießen könne. Die Spezies der Biertrinker komme unter anderem an zwei großen Bierständen auf ihre Kosten, die an beiden Enden des Festgeländes platziert werden. Abends werde es zudem eine Beachbar mit Palmenlandschaft, Schirmen und Sitzgelegenheiten geben, in der Longdrinks gemixt werden.

Gelände wird illuminiert

„Genuss am Fluss“ verspricht also eine gemütliche und stimmungsvolle Angelegenheit zu werden, zumal mit Einbruch der Dunkelheit gegen 21 Uhr das gesamte Gelände auch noch illuminiert wird. Dann werden unter anderem die Bäume beleuchtet, aber auch die in der Lenne platzierten Beleuchtungsobjekte eingeschaltet. Ein Feuerwerk wie früher wird es dagegen auch diesmal aus Sicherheitsgründen nicht geben.

Der „Genuss am Fluss“ würde aber seinem Namen nicht gerecht, wenn es nicht auch Genüsse für den Gaumen geben würde. Woge-Chef Wöste verspricht ein reichhaltiges Angebot von Speisen. An Imbissständen und Foodtrucks würden unter anderem Flammkuchen, Burger und Tacos angeboten, kündigte er an. Mehrere heimische Gastronomen hielten aber gewiss auch noch andere kulinarische Überraschungen bereit. Nachmittags gebe es mit der Kuchenbar des Rotaryclubs Werdohl/Altena auch noch ein großes Angebot für Liebhaber süßer Köstlichkeiten.

Zwei Hüpfburgen und Bungee-Run

Damit das Familienfest auch für junge Teilnehmer ein Genuss werden kann, gibt es die Spiellinie: Auf zwei Hüpfburgen und bei einem Bungee-Run können Kinder und Jugendliche sich austoben. An einem Selfie-Spot kann man sich selbst mit dem Smartphone vor einem ganz speziellen Hintergrund fotografieren. Die Volksbank werde außerdem noch Gewinnspiele organisieren und kleine Präsente verteilen, kündigte deren Sprecher Stefan Ohrmann an.

Die Woge hat nicht zuletzt auch das Thema Umwelt im Blick. So hat sie eigens für „Genuss am Fluss“ zehn blaue Mülltonnen angeschafft, die über das Festgelände verteilt aufgestellt werden. „Damit kein Müll in der Lenne landet“, begründete Woge-Chef Wöste diese Initiative, die „sicherlich auch im Sinne der Stadt“ sei.

Dammstraße ab Donnerstag gesperrt

Für die Aufbauarbeiten, die für das Familienfest der Woge notwendig sind, ist die Dammstraße übrigens bereits ab Donnerstag, 11. August, zwischen den Hausnummern 2 und 21 gesperrt. Auch während der Veranstaltung müssten Fahrzeuge das Festgelände meiden, betonte Ingo Wöste. Parkplätze in unmittelbarer Nähe seien außerdem rar. „Wer mit dem Auto kommt, sollte deshalb besser einen Fußweg von etwa fünf Minuten einplanen und zum Beispiel am Netto-Markt an der Schlacht oder auf dem Parkplatz an der Goethestraße parken“, empfiehlt der Woge-Geschäftsführer.

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