Gemeinschaftskonzert im Festsaal: Klänge aus fast allen Winkeln der Welt 

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Der Gemischte Chor Werdohl möchte seinen Beitrag zum Gemeinschaftskonzert mit einigen modernen Werken leisten.

Werdohl - Bei ihrem 40. Gemeinschaftskonzert wollen Werdohler Chöre und Instrumentalensembles am Samstag, 4. März, einen Querschnitt ihres Repertoires und dabei Klänge aus nahezu allen Winkeln der Welt präsentieren.

Ab 15 Uhr werden sie dann im Festsaal Riesei auftreten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung des Kulturvereins „Werdohl heute“ ist frei. Zu den Mitwirkenden zählt beispielsweise das Märkische Zupforchester. 

Die Saitenvirtuosen haben für das Konzert mit „Song of Japanese Autumn“ eine ausdrucksstarke Komposition des japanischen Mandolisten Yasuo Kuwahara ausgewählt. Sie beschreibt den Kampf der Bauern im Frühherbst gegen die Zeit, bevor ein Herbststurm mit heftigen Regenschauern hereinbricht, nach dem sich das Wetter zum Ende des zwölf Minuten langen Stückes wieder beruhigt. 

Moderne Chorliteratur

Ein zweites Stück, die Danza Cubana des zeitgenössischen Komponisten Dominik Hackner, vereint die Schwere und den schnellen Rhythmus lateinamerikanischer Musik. Der Gemischte Chor Werdohl unter der Leitung von Chordirektorin Astrid Höller-Hewitt möchte das Publikum mit moderner Chorliteratur unterhalten.

Dazu gehört das französische Chanson „Comme d‘habitude“ von Claude François, Jacques Revaux und Gilles Thibault aus dem Jahr 1967. Das Stück wurde in der 1968 von Paul Anka für Frank Sinatra geschriebenen englischen Fassung mit dem Titel „My Way“ weltberühmt und im Jahr 2000 in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. 

"Lollipop" zum Abschluss

Die englische Version möchten auch die Werdohler Sängerinnen und Sänger vortragen. Abschließen möchten sie ihren Auftritt mit einem international bekannten, beliebten und häufig gecoverten Lied, das 1958 von dem berühmten Gesangsquartett The Chordettes populär gemacht wurde: „Lollipop“. Es ist berühmt für sein rhythmisches Klatschen und ein amüsantes „Plopp!“-Geräusch, das nach fast jedem Refrain ertönt. 

Der Gemischte Chor wird es in einer deutschen Version von Ralph Siegel präsentieren. Die Männerchöre Werdohl und Ohle, ebenfalls unter der Leitung von Astrid Höller-Hewitt, werden mit „Marina“ aus der Feder des deutschen Komponisten und Dirigenten Arnold Kempkens einen bekannten Tanzliederzyklus von drei kroatischen Volksweisen vortragen. 

Zusammen mit dem Gemischten Chor haben sie unter anderem die Sauerlandpolka „Lass Dich loben, lass Dich preisen“ von Kurt-Adolf Thelen Georg Rüßmann einstudiert. Seemanns- und Hafenlieder wird der Shanty-Chor Werdohl auf die Bühne bringen. Dazu gehört unter anderem das englische Seemannslied „Good Night, Ladys“, das in den 1970er-Jahren unter dem Titel „Rucki Zucki“ als Schlager in Deutschland bekannt wurde. 

Erst Fernweh, dann Heimweh

Auch das Lied „Keine Frau ist so schön wie die Freiheit“ aus der Revue-Operette „Heimweh nach St. Pauli“, mit dem der Hamburger Volkssänger Hein Riess in den 1960er-Jahren bekannt geworden ist, gehört zum Repertoire des Chores. 

Und nicht zuletzt hat er für das Gemeinschaftskonzert das Marschlied „Oh, Bootsmann“ von Hannes Kraft ausgewählt. Es weist die typische Struktur des Seemannsliedes auf: In der ersten Strophe das Fernweh, in der zweiten die große Fahrt mit allerlei Erlebnissen und in der dritten das Heimweh. 

Weitere Mitwirkende des Konzertes sind die Zauberlehrlinge der Musikschule Lennetal und das Jugendblasorchester der Msikschule Lennetal. Als Moderator wird Sebastian Hoffmann durch das Konzert führen, das unter dem Motto „Lasst und musizieren und fröhlich sein“ steht.

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