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Zu wenig Anmeldungen: Gemeinsame Gesamtschule droht zu scheitern

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Von: Volker Griese

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Schwere Zeiten für die Gesamtschule in Werdohl.
Schwere Zeiten für die Gesamtschule in Werdohl. © Witt

Werdohl - Es sieht derzeit schlecht aus für eine gemeinsame Gesamtschule Werdohl/Finnentrop: An beiden Schulen wurden fürs nächste Schuljahr zu wenige Kinder angemeldet. Doch noch kämpfen die Kommunen.

Das gemeinsame Gesamtschulprojekt der Stadt Werdohl und der Gemeinde Finnentrop gerät schon vor dem Start zum Schuljahr 2019/20 ins Wanken: Nachdem an der Albert-Einstein-Gesamtschule in Werdohl in der vergangenen Woche nur 42 Anmeldungen für das neue fünfte Schuljahr eingegangen waren, hat auch die Bigge-Lenne-Gesamtschule in Finnentrop in dieser Woche von lediglich 53 Anmeldungen berichtet. Sie rechne allerdings noch mit sechs weiteren Anmeldungen, sagte Schulleiterin Monika Storm. 

Auch der kommissarische AEG-Leiter Sven Stocks hatte davon gesprochen, dass noch bis zu sieben Anmeldungen hinzukommen könnten. 

107 Anmeldungen - das reicht nicht

In der Addition kämen dann beide Schulen, die ab dem Sommer kooperieren wollen, bestenfalls auf 107 Anmeldungen. Ob damit die geforderten sechs Eingangsklassen gebildet werden können, ist fraglich. 

Werdohls Bürgermeisterin Silvia Voßloh und Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß wollen deshalb Gespräche mit Vertretern von Bezirksregierung und Schulministerium führen, um auszuloten, wie der Weg weitergehen kann.

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