Ökumenische Andacht

Besinnung auf Hof Crone

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Pater Irenäus (v. l.), der neuapostolische Gemeindevorsteher Siegfried Heinrich und Pfarrer Rüdiger Schmale führten durch die Andacht.

Werdohl - „Ich glaube nicht, dass Maria und Josef keine Herberge gefunden haben, weil alles schon voll war“, sagte Pater Irenäus bei der Ökumenischen Andacht, die in diesem Jahr zum dritten Mal auf Hof Crone stattfand.

Vor brechend vollen Sitzbänken sprach der katholische Geistliche weiter: „Wenn damals eine Frau ein Kind gebar, galt danach das Haus 40 Tage lang als unrein.“ Er argumentierte: „Das hätte das Geschäft eines jeden Hotels kaputt gemacht.“

Gemeinsam mit Pater Irenäus führten der evangelische Pfarrer Rüdiger Schmale und – erstmals – der Gemeindevorsteher der Neuapostolischen Gemeinde Siegfried Heinrich durch die Ökumenische Andacht auf dem Dösseln.

Es sangen der Werdohler Männerchor 1847/91 mit Unterstützung des Männerchores Ohle 1882. Unter anderem das Lied „Christrose“ trugen sie vor. Außerdem spielte der Werdohler CVJM Posauenchor mit Unterstützung aus Neuenrade. Sie intonierten unter anderem „Stille Nacht, heilige Nacht“. Zum Abschluss der 45-minütigen Andacht sangen Musiker, Sänger und alle Besucher gemeinsam den Weihnachts-Klassiker „Oh, Du Fröhliche“.

Zuvor hatten die drei Kirchenvertreter noch Fürbitten ausgesprochen – beispielsweise für Einsame und die, die an den Feiertagen Dienst haben, sowie für alle, die unter Krieg, Flucht und Naturgewalten leiden.

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