Kontakt zu Mark-E

Ganzes Dorf im MK steht zum Verkauf: Doch etwas Wichtiges gehört noch der Stadt

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Wie es mit der verlassenen Siedlung in Elverlingsen weitergeht, ist weiterhin ungewiss.

Werdohl - Die Stadt ist weiterhin Eigentümerin der Straßen und Kanäle im ehemaligen Stadtteil Elverlingsen. Das stellte sich am Rande der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses auf Nachfrage der SPD-Fraktion heraus.

Fraktionsvorsitzender Wilhelm Jansen hatte in dieser Zeitung gelesen, dass die Mark-E die aufgegebene Siedlung vermarkten möchte. Auf die Frage, ob die Stadt Verpflichtungen an dem Gelände habe, nickte Thomas Schroeder von der Abteilung Bauen mit dem Kopf. 

Die Grundstücke seien damals komplett von privat an die Mark-E verkauft worden, Straßen und Kanäle gehörten aber immer noch der Stadt. Ein Verkauf an die Mark-E sei zwar geplant gewesen, dazu sei es aber nie gekommen. Die ehemals öffentlichen Straßen sind schon vor langer Zeit entwidmet worden, dennoch liege die Verkehrssicherungspflicht für die Straßen bei der Stadt Werdohl. Die Mark-E hat die ehemalige Siedlung mitsamt der Straßen mit einem Bauzaun gegen unbefugtes Betreten gesichert. 

Bürgermeisterin hat Kontakt mit Enervie

Bürgermeisterin Silvia Voßloh (CDU) sagte, dass sie in direktem Kontakt mit Enervie-Vorstandssprecher Erik Höhne stehe. Sie werde ihn bald persönlich treffen, bei der Gelegenheit werde sie auch über die Verfügbarkeit des Geländes sprechen. 

Foto-Reise durchs Geisterdorf Elverlingsen

Bislang habe das Unternehmen nicht entschieden, was genau mit dem ehemaligen Dorf Elverlingsen geschehen werde. Voßloh: „Die sind immer noch in der Konzeptphase.“

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