So geht es den Probandinnen heute

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Sandra Lauke musste für ihre Kopfschmerzen Triptane einnehmen – das ist das stärkste Mittel gegen Migräne, andere Medikamente schlugen bei ihr nicht mehr an. Zu ihren Kopfschmerzen kamen Migräneattacken hinzu, die von einer sogenannten Aura begleitet wurden: Sie bekam Seh- und Geruchsstörungen, nahm ihre Umwelt „ganz komisch“ wahr. Jede Woche litt sie mehrmals unter starken Kopfschemerzen, mehrmals im Monat unter Migräne. Seit vier Wochen ist die Werdohlerin beschwerdefrei und hat keine einzige Tablette mehr nehmen müssen. Dank der CDs hat sie ein völlig neues Lebensgefühl. „Ich habe wieder mehr Lebensqualität und keine Angst mehr vor Herausforderungen im Alltag, die mir sonst Kopfschmerzen bereiteten“, sagte die 44-Jährige. J Fotos: Lorencic
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Janis Rubin leidet schon seit ihrer Kindheit an Kopfschmerzen und nimmt dafür beinahe täglich Tabletten. Die Studentin hat einen stressigen Alltag: Morgens steht sie früh auf, beginnt um 8 Uhr zu arbeiten und geht danach noch in die Universität, um ihr BWL-Studium zu absolvieren. Erst gegen 22 Uhr ist sie zurück. Ihr fehlte häufig die Zeit, die CD anzuhören und auch die Fähigkeit sich während der 30 Minuten zu entspannen. Trotzdem sagt sie: „Mir geht es besser als sonst.“ Schon länger brauchte sie keinen Tabletten mehr, aber die Kopfschmerzen sind nicht weg. Momentan hat sie Klausurphase und merkt, dass die Kopfschmerzen wieder schlimmer geworden sind. Nichtsdestotrotz sei die CD sehr entspannend, wenn sie mal dazu kommt, sie zu hören.
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Jennifer Rapsky konnte kaum noch lesen, wenn ihre Kopfschmerzen plötzlich eintraten. Manchmal ist sie für längere Zeit beschwerdefrei, doch dann kommen die Schmerzen plötzlich wieder. Die Werdohlerin hatte vor allem Angst vor den Klausuren in der Schule, wo sie momentan ihr Abitur nachmacht. Angst davor, dass sie vor Stress eine Schmerzattacke bekommt und deshalb weder Lesen noch Schreiben kann. Die 28-Jährige hatte in den vergangen vier Wochen viele Termine und musste viel lernen – täglich der Vorgabe nachzukommen, die CD zu hören, hat sie nicht immer geschafft. Doch trotzdem stellte sich bei ihr eine positive Veränderung ein: „Ich hatte bisher weder Migräne noch Kopfschmerzen“, sagte die 28-Jährige. Die CD möchte sie auch weiterhin hören.
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Mehrmals in der Woche Kopfschmerzen und ab und zu Migräne plagen Filiz Aysanogglu seit der fünften Klasse. Die 34-Jährige hat mittlerweile Angst vor den drohenden Schmerzen und nimmt schon vorsichtshalber Tabletten, um zu funktionieren. Auch in den vier Wochen des Experimentes hatte Aysanoglu Kopfschmerzen, aber durchaus weniger. „Ich denke, dass die CD zur Besserung beigetragen hat.“ Allerdings sei es schwierig gewesen, die CD in den vollen Alltag zu integrieren. „Hätte ich sie regelmäßig gehört, wäre die Besserung vermutlich deutlicher zu spüren gewesen“, gab sie zu. Doch es fiel ihr auch während der Entspannungs-CD schwer, den Alltag auszublenden und abzuschalten. „Ich glaube so lange wie alle in Hektik leben, werde ich auch Kopfschmerzen haben.“
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Yves Schulte hatte seit 15 Jahren täglich Kopfschmerzen. Seit Beginn des Experimentes ist sie schmerzfrei und braucht keine Tabletten mehr. „Mir geht es richtig gut“, sagte die 39-jährige Verkäuferin aus Neuenrade. Was genau auf der CD drauf ist, kann sie nicht sagen, denn sie schläft immer ein, wenn sie sich abends die CD anmacht. Schulte gehörte anfangs mit zu den stärksten Zweifelerinnen – jetzt ist sie überzeugt. „Man muss sich nur darauf einlassen“, sagte sie. Weil Schulte so gut bei der CD abschalten kann, wollte sie selbst im Urlaub nicht auf die Methode verzichten und hörte sich Entspannungsmusik im Internet an, weil sie ihre CD daheim vergessen hatte. Auf der Arbeit ist sie seitdem weniger gereizt. „Ich mache auf jeden Fall weiter“, sagte Schulte.
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Einen Moment ohne Kopfschmerzen kennt Sarah Heger aus Balve gar nicht. Sie hat seit Jahren ununterbrochen Kopfschmerzen – und wird von ihrem Umfeld nicht ernstgenommen. Auch drei Wochen in der Schmerzklinik und zahlreiche alternative Methoden brachten keine Besserung. Medikamente schlagen bei ihr nicht an. Selbst Ärzte wissen sich keinen Rat mehr. Die Methode der Tiefensuggestion war ihr bereits aus der Schmerzklinik bekannt, doch auch diesmal brachte sie ihr keine Schmerzlinderung. Schon vor dem Beginn des Experiments sagte Heger, dass sie keine Lust mehr habe, alles auszuprobieren, aber noch mal neue Hoffnung in die Methode setzen wolle. Auch bei ihr ließ der Alltagsstress keine regelmäßige Entspannung mit der CD zu.
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