Im Teilbereich ein Ende in Sicht

So gehen die Arbeiten an Werdohler Kreiselbaustelle voran

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Die Bundesstraße 229 ist im Bereich der Neuenrader Straße derzeit nur eine Schotterpiste.

Werdohl - Die vorbereitenden Arbeiten für den Bau des VDM-Kreisverkehrs schreiten voran. Trotzdem liegt noch eine lange Phase der Bauarbeiten und Verkehrsbehinderungen vor den Arbeitern und Autofahrern.

Die Kanal- und Gasleitungen wurden inzwischen fast vollständig in den felsigen Boden verlegt. Dafür war der Einsatz einer 350 PS starken Felsfräse nötig, die die Firma Ossenberg eigens für die Baumaßnahme aus Süddeutschland herangeschafft hatte.

Ohne die Spezialmaschine hätten die Gas- und Kanalleitungen nicht in den Fels gelegt werden können, der im Bereich der „Egge“ ansteht und sich tief in den Untergrund erstreckt. Die Felsfräse hat ihren Job erledigt und wurde schon abtransportiert.

„Die Versorgungsleitungen sind so gut wie fertig verlegt. Jetzt geht es für uns an den Straßenbau“, erklärt Polier Dirk Goreski. Als nächstes müsse die Rinne für das Regenwasser links und rechts der Fahrbahn auf der gesamten Länge von rund 450 Metern neu gepflastert werden. Dies werde einige Zeit in Anspruch nehmen.

Im Anschluss soll mit dem Aufbau der Straße begonnen werden. „Bis dahin ist es aber noch viel Arbeit“, sagt der Polier offen. Neben den Pflasterarbeiten muss der Schotter-Untergrund für das Verbauen der Tragschicht und schließlich der Deckschicht vorbereitet werden. Anschließend werden die Asphaltschichten aufgebracht.

Dass die Straße in mehreren Schichten aufgebaut wird, ist für den Lastabtrag wichtig. Der Boden muss das Gewicht von Autos und Lkw gleichmäßig aufnehmen können. Auf der Neuenrader Straße fahren viele Lkw, die schwere Ladung transportieren. Wegen der Sperrung müssen sie derzeit bis zu 45 Kilometer lange Umwege in Kauf nehmen.

Sobald die Asphaltschichten verbaut sind, soll die Neuenrader Straße aber im Kreuzungsbereich vor dem VDM-Werk wieder mit der B 236 verbunden werden. Der Verkehr wird dann an die Ampelschaltung angebunden, was für längere Wartezeiten sorgen könnte.

Die Anbindung sei jedoch erst für Ende September/Anfang Oktober vorgesehen betont Dirk Goreski. „So ist es geplant. Die Sperrgenehmigung für die Neuenrader Straße gilt bis Ende September.“ 

Im oberen Bereich der Straße wird nur die linke Fahrbahnseite saniert. Die rechte Seite soll in einigen Jahren gemeinsam mit der Hangbrücke erneuert werden, deren Sanierung der Landesbetrieb Straßen.NRW bereits plant.

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