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Gleich mehrere neue Fahrzeuge konnte die Werdohler Feuerwehr in Dienst stellen. ▪

WERDOHL ▪ Siegfried Griebsch formulierte es kurz: Die Farbe sei bei einem Feuerwehrfahrzeug festgelegt, die Größe vorgegeben – bei der Ausstattung werde es allerdings kompliziert. „Gleich mehrere Feuerwehrfahrzeuge so zu bestellen, dass sie für Einsätze fit und logistisch verwertbar sind und trotzdem im Budget bleiben, das ist eine Meisterleistung“, sagte der Bürgermeister. In Werdohl ist dies geglückt, gleich drei neue Fahrzeuge und ein Ölsperren-Anhänger konnten in Dienst gestellt werden.

Im Cici Saray an der Gewerbestraße hatte sich zur offiziellen Übergabe der beiden baugleichen Löschfahrzeuge vom Typ LF 20-16, des Mannschaftstransportfahrzeugs (MTF) und des Ölsperren-Anhängers ein großes Aufgebot an Brandschützern eingefunden. Neben Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath waren auch Abordnungen der Wehren aus Plettenberg, Neuenrade, Herscheid, Altena und Lüdenscheid gekommen.

Trotz der schlimmen Haushaltslage sei man in Werdohl bemüht, alles zur Verfügung zu stellen, was für die wichtige Arbeit der Feuerwehr erforderlich sei, erklärte Griebsch, bevor er den Fahrzeugschlüssel symbolisch an Stadtbrandinspektor Manfred Theile reichte. Dieser betonte, dass man nur mit Mannschaft und Gerät eine funktionierende Einheit bilden könne. „Wir haben gutes Gerät bekommen und werden daher auch verstärkt Übungen durchführen, damit wir dieses auch bedienen können.“

In der Tat verfügen die beiden Löschfahrzeuge, die künftig in den Löschzügen Stadtmitte und Eveking stationiert werden und die 28 Jahre alten Vorgänger ersetzen, über feinstes technisches Know-how.

Beide Fahrzeuge, jeweils rund 290 000 Euro teuer, waren bereits im Dezember 2010 bestellt worden. Die Anschaffung wurde bei beiden über ein Leasingverfahren abgewickelt. Über die technischen Besonderheiten gab Manfred Theile Auskunft, es galt aber nicht nur anschauen, sondern auch anfassen. Die Besonderheiten, beispielsweise im Geräteraum der Tragkraftspritze oder im Heckbereich, wo die Pumpenanlage unter gebracht ist, wurden von den Brandschützern genauestens inspiziert. Gleiches galt auch für den 16 000 Euro teuren Ölsperren-Anhänger des Löschzuges Stadtmitte, der über eine komplette Ausstattung zur Einbringung einer Ölsperre verfügt, und das Mannschaftstransportfahrzeug, das im Gerätehaus des Löschzugs Eveking parkt, jedoch von allen Einheiten zum Transport genutzt werden kann. - Simone Benninghaus

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