Geerbte Immobilien mit Erinnerungen verbunden

Immobilienwerte im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich werden pro Jahr in Deutschland vererbt. Was geschieht mit diesen Gebäuden und Grundstücken? Nur ein relativ geringer Teil wird von dem oder den Erben relativ zeitnah veräußert.

Häufig sind aber Emotionen und Erinnerungen mit den Objekten verbunden, weshalb ein Großteil der neuen Besitzer die Immobilien erhalten will.Selbstnutzung ist eine Option, die Vermietung ist aber ebenfalls denkbar. Wenn die Objekte 20 Jahre oder älter sind, stellt sich die Frage: Renovierung oder Sanierung – vielleicht inklusive eines alten- oder behindertengerechten Umbaus. Die Energiekosten sind ebenso im Auge zu halten. Das Objekt sollte also hinsichtlich seines Potenzials auf den Prüfstand gestellt werden. Schnell stehen dann immense Investitionskosten im Raum. Derzeit sind die Zinsen rekordverdächtig niedrig.

Zudem gibt es etliche Fördertöpfe, dank derer sich Modernisierungen und energetische Sanierungen ohne einen finanziellen Kraftakt realisieren lassen. Die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen eine Vielzahl von attraktiven Produkten zur Auswahl. Hausbank oder Bausparkasse sind die richtigen Ansprechpartner, wenn es um eine kompetente Beratung geht.Von einem Zuschuss für die energetische Beratung bis zur zinsgünstigen Finanzierung eines barrierefreien Umbaus reicht die Palette der Angebote. Und wenn die Immobilie am Ende fit für die nächsten Jahrzehnte gemacht ist, dann bleibt meist das gute Gefühl, ein Stück Erinnerung für die Zukunft und kommende Generationen erhalten zu haben. Immobilienwerte im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich wechseln jährlich den Besitzer. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) bietet viele Finanzierungsmöglichkeiten an.

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