Verstoß gegen Corona-Regeln

Geburtstagsparty mit 60 Gästen: Ordnungsamt im MK verhängt 1000 Euro Bußgeld

Das Werdohler Ordnungsamt sanktionierte die Durchführung eine Geburtstagsparty.
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Das Werdohler Ordnungsamt sanktionierte die Durchführung eine Geburtstagsparty.

Die Werdohler Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel hat nach dem Jahreswechsel die Sicherheitsvorkehrungen in ihrer Zuständigkeit noch einmal erhöht.

Werdohl - Die Relevanz der Ordnungsbehörde, im Einwohnerwesen und im Standesamt sei so hoch, dass eine Einsatzbereitschaft unter allen Umständen möglich sein müsse. Schon bis zu den Weihnachtsferien seien besondere Vorkehrungen getroffen worden, dass sich möglichst keiner der Mitarbeitenden im Dienst auf der Straße oder im Büro infiziere. „Jetzt haben wir es noch weiter ausgedehnt“, sagte die Ordnungsamtsleiterin.

Unter dem Druck der Ereignisse um den schwer an Corona erkrankten Bürgermeister seien die Vorkehrungen noch einmal verbessert werden. Mentzel selbst verbrachte als Kontaktperson ersten Grades im Zusammenhang mit Bürgermeister Späinghaus einige Tage in Quarantäne. Jetzt arbeite sie zum Teil im Homeoffice, bei unabwendbaren Dingen auch im Büro im Rathaus. Die Dienstpläne von Fach-Teams seien so abgestimmt, dass die Sachbearbeitung in einem Gebiet nicht in Gefahr gerate. Deshalb werde auch in wechselnden Schichten gearbeitet.

Dienstbetrieb soll sichergestellt bleiben

Mentzel: „Ich gehe davon aus, dass sich die Infektionslage weiter verschlechtert. Der Dienstbetrieb muss sichergestellt sein,“ Gerade das Funktionieren der Ordnungsbehörde und des Einwohnerwesens sei von hoher Bedeutung.

Wie schon in der Vergangenheit, werde der Außendienst auch die neuen Regelungen in Bezug auf die erlaubte Personenzahl kontrollieren. Ohne es genau beziffern zu können, seien „schon nicht wenige“ Bußgelder verhängt worde.

Biwakplatz am Kettling

Der schwerwiegendste Fall war Ende vergangenen Jahres eine organisierte Geburtstagsfeier auf dem Biwakplatz am Kettling mit etwa 60 Gästen. Der Veranstalter habe ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro auferlegt bekommen. Mentzel: „Man staunt: Ob die Leute nichts mitbekommen haben oder ob es ihnen einfach egal ist?“ Zweiteres steht zu vermuten.

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