Gasschieber wird versetzt

Der Bagger ist im Einsatz, die Asphaltdecke der Bundesstraße ist bereits an einigen Stellen aufgerissen. Um die neuen Leitungen verlegen zu können, muss bis zu vier Meter tief gebaggert werden.

Werdohl - Die Baustellenampeln sind in Betrieb, die Einfahrt zur Friedhofstraße – direkt gegenüber der Gaststätte Haus Werdohl – ist weiträumig abgesperrt. Auch ein Teil der Bundesstraße 229 ist von der Sperrung betroffen: Neue Gasleitungen werden dort verlegt.

Von Carla Witt

Nachdem die Baustelle am Montag eingerichtet wurde, haben die Mitarbeiter der Kölner Zweigniederlassung der Firma Ludwig Freytag GmbH & Co. am Dienstag damit begonnen, die Asphaltdecke der Bundesstraße aufzureißen, um unter anderen einen Gasschieber freizulegen. „Der Schieber wird jetzt versetzt und unter den Gehweg der Friedhofstraße platziert“, erklärte Alexander Bobb, der die Arbeiten gemeinsam mit seinen Kollegen Edgar Rodenburg und Peter Vogelmann ausführen wird. Dieser Platz sei sehr viel geeigneter als der bisherige, da er sich nicht im stark befahren Verkehrsraum befindet.

Fünf Wochen werden die Arbeiten voraussichtlich dauern. Rund 80 Meter Gasleitung mit einem Durchmesser von 600 Millimetern müssen verlegt werden, ein Teil davon unter der Asphaltdecke der Bundesstraße, ein weiteres Stück mündet in die Friedhofstraße. Die Rohre, durch die das Gas demnächst strömen soll, würden in einer Tiefe von drei bis vier Metern verlegt, berichteten die Mitarbeiter der Firma Freytag.

„Wir wissen nicht genau, in welcher Tiefe die Leitung jetzt verlegt ist“, erklärten die Rohrleitungsbau-Experten weiter. Die Arbeiten sollten so schnell wie möglich durchgeführt werden, damit Auto- und Lastwagenfahrer bald wieder freie Fahrt haben. „Doch natürlich hängt die Bauzeit auch vom Wetter ab“, räumt Alexander Bobb ein.

Während der Arbeiten hat die Verwaltung der Stadt Werdohl eine Umleitung über die Straßen Unterm Bausenberg und den Herbscheider Weg ausgewiesen. Die Einbahnstraßenregelung in der Friedhofstraße und im Herbscheider Weg ist vorübergehend aufgehoben.

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