Gaspreis bleibt stabil

Frank Schlutow betont, dass der Gaspreis stabil bleibt.

WERDOHL - Viele Experten sind sicher: Die Verbraucher müssen schon bald mit weiteren Strompreiserhöhungen rechnen. Was den Gaspreis betrifft, müssen sich die Kunden der Werdohler Stadtwerke dagegen keine Sorgen machen. „Es wird zu Beginn der Heizperiode keine Preiserhöhung geben“, stellt Frank Schlutow fest.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Werdohl GmbH ist natürlich erfreut, den Werdohler Verbrauchern diese Mitteilung machen zu können. Die Entwicklung beweise, dass die Stadtwerke eine geschickte Beschaffungsstrategie anwenden und auf dem richtigen Weg seien.

„Bis vor einiger Zeit war der Gaspreis immer an die Ölpreisenwicklung gekoppelt“, erläutert Schlutow im Gespräch mit unserer Zeitung. Stieg der Ölpreis an, wurde auch das Erdgas automatisch teurer. Insbesondere in der kalten Jahreszeit bekamen die Verbraucher das oftmals zu spüren.

„Man kann das Gas auch weiterhin mit Ölpreisbindung beziehen. Wir haben uns aber dagegen entschieden“, erläutert der Geschäftsführer der Stadtwerke, dass das Unternehmen sich entschlossen habe, das benötigte Erdgas an einem der Großhandelsplätze, der Energiebörse Leipzig, zu beziehen. Diese Umstellung trage jetzt Früchte. „Für den Winter des Jahres 2013 haben wird das Gas dort gut beschaffen können“, zeigt sich Schlutow zufrieden.

Bis zum Jahresende sei der Gaspreis nun definitiv gesichert. Was die Preisentwicklung ab Januar des kommenden Jahres angeht, möchte Frank Schlutow aber nicht orakeln: „Die Beschaffung für das Jahr 2014 ist weitestgehend noch nicht abgeschlossen. Es ist zu früh eine Prognose abzugeben.“ Schließlich hänge die Preisentwicklung von zahlreichen Faktoren ab, die man nicht beeinflussen könne: Beispielsweise von den Fördermengen oder auch den aktuellen Entwicklungen in den Erdgasförderländern wie USA, Kanada und Russland.

Frank Schlutow betont, dass die Stadtwerke Werdohl GmbH ihren Kunden eine Bestpreisabrechnung versprechen. Je nach Verbrauch bietet der kommunale Versorger vier unterschiedliche Tarife an. Werdohler, die bedingt durch das kalte Frühjahr mehr Gas als üblich verbraucht haben und deshalb nun einer anderen Tarifgruppe zugeordnet werden könnten, würden automatisch in den Genuss des niedrigeren Gaspreises kommen.

Von Carla Witt

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