Drei Ampeln regeln den Verkehr

Gasbaustelle im Kreuzungsbereich: Längere Wartezeiten im Versetal

Bis in den Kreuzungsbereich von B 229 und L 879 ist die Gasbaustelle der Westnetz inzwischen vorgerückt. Wegen der drei Ampeln kann es zu Wartezeiten kommen.
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Bis in den Kreuzungsbereich von B 229 und L 879 ist die Gasbaustelle der Westnetz inzwischen vorgerückt. Wegen der drei Ampeln kann es zu Wartezeiten kommen.

Die Gasbaustelle der Firma Westnetz in Bärenstein macht vorerst noch keine Winterpause. Im Gegenteil: Die zuständige Baufirma kommt mit den Arbeiten im Untergrund gut voran.

Die Baustelle ist daher mittlerweile weiter in Richtung Werdohl gewandert. Sie befindet sich jetzt im Kreuzungsbereich der B 229 mit der L 879, die entlang der Schwarzen Ahe in Richtung Herscheid führt.

„Aktuell wird der Verkehr durch drei Ampeln geregelt“, teilt Westnetzsprecherin Julia Snelinski auf Anfrage mit. „Zwei Ampeln regeln den Verkehr auf der B 229 und eine Ampel ist nötigt, um von der L 879 auf die B 229 zu gelangen.“ Weil es folglich nun eine Ampelphase mehr gibt, kann es zu längeren Wartezeiten kommen als bei den vorherigen Bauabschnitten.

Horizontale Spülbohrtechnik statt offener Bauweise

Im Kreuzungsbereich hat sich die Westnetz bei der Gasleitungssanierung nicht für eine offene Bauweise entschieden, bei der eine Baugrube ausgehoben wird, sondern wendet stattdessen die horizontale Spülbohrtechnik an. Dabei wird zunächst ein passend für die Leitung dimensionierter Tunnel in den Untergrund gebohrt.

Ganz vorne an der Konstruktion befindet sich ein Bohrkopf mit Wasserdüsen, danach folgen mehrere kurze Stahlstangen. Sie lagern in dem Bohrfahrzeug und werden von diesem nach und nach zu einer langen Stange zusammengeschraubt. Das Erdmaterial wird beim Bohren verdrängt, verdichtet und teilweise vermischt mit Wasser abgesaugt. Wenn das Bohrgestänge der Bohrung in der Zielgrube schließlich wieder zutage kommt, werden ein größerer Aufweitkopf sowie die neue Gasleitung daran befestigt. „Das Gestänge wird dann also samt Aufweitkopf und Rohr wieder zurück in Richtung Startgrube gezogen, an der das Bohrgerät steht“, erklärte der stellvertretende Projektleiter Stefan Haskamp bei einer Baustellenbegehung in Bärenstein im Juli das Verfahren.

Straße muss im Kreuzungsbereich nicht geöffnet werden

Bedeutet: „Die Straße wird im Kreuzungsbereich nicht geöffnet, sondern unterbohrt“, stellt Julia Snelinski vereinfacht dar. „Das heißt, dass der Zufahrtsbereich weiter bestehen bleibt.“

Über die Weihnachtstage und zwischen den Jahren finde keine Bautätigkeit statt, sagt die Westnetz und hat in dem Zusammenhang erfreuliche Nachrichten für Autofahrer: „Die Verkehrseinrichtungen werden bis zum Wiederbeginn der Bauarbeiten komplett zurückgebaut, sodass die B 229 in dieser Zeit uneingeschränkt befahrbar sein wird.“

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