Ganz Werdohl soll am 19. Mai trommeln

Die Tamborena GmbH bietet Trommel-Mitmach-Aktionen für Kinder an.

WERDOHL ▪ „Der 19. Mai ist der Tag, an dem ganz Werdohl trommelt“, sagt Bodo Schimdt. Der Abteilungsleiter des Fachbereiches Soziales und Wohnen hat den Mitgliedern des Integrationsauschusses am Dienstag ein neues Konzept für „Werdohl International“ präsentiert.

Erstmals soll das Trommelzauber-Team der Tamborena GmbH auf dem Brüninghausplatz gastieren – und vor allem Kinder und Jugendliche begeistern. „Wir möchten alle Werdohler Zielgruppen erreichen und das versuchen wir über die Kinder“, beschreibt Bodo Schmidt die Idee. Die Mitarbeiter des Fachbereiches Soziales seien in diesem Jahr zum ersten Mal mit der Organisation des Festes betraut. Schmidt: „Wir haben uns vorgenommen, Werdohl International einmal etwas anders ins Bewusstsein zu bringen.“

Die Tamborena GmbH bietet nach eigenen Angaben bereits seit zwölf Jahren Trommel-Mitmach-Aktionen für Kinder in ganz Deutschland an. „Die einzigartige Verbindung von Trommeln, Singen und Tanzen ist unser Erfolgsgeheimnis. Wenn das Trommelzauber-Team seine afrikanischen Trommeln austeilt, strahlen nicht nur Kinderaugen“, kündigt das Team den Werdohlern ein unvergessliches Erlebnis unter dem Motto „Eine Reise nach Afrika“ an. Im Rahmen der Aktion entstehe ein „einzigartiges Gemeinschaftsgefühl, das soziale und kulturelle Grenzen überwindet“.

Die Veranstaltung für Kinder solle das „Grundgerüst“ für den 19. Mai bilden. „Zum Locken“, wie Schmidt betonte. Daneben möchten die Mitarbeiter des Fachbereiches Soziales noch einen weiteren Aspekt in den Mittelpunkt stellen. „Es sollen so viele kulinarische Spezialitäten wie möglich angeboten werden“, kündigt Schmidt an. Auf jeden Fall solle die internationale Schlemmermeile deutlich umfangreicher als bisher ausfallen. „Dabei sind wir natürlich auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. Aber wir sind zuversichtlich, dass das gelingen wird“, stellte Schmidt fest.

Bisher war das Programm der Veranstaltung „Werdohl International“ – es gab insgesamt bereits 23 Feste – ausschließlich von heimischen Vereinen und Verbänden gestaltet worden, „die stets eine Menge auf die Beine gestellt hätten“, wie Bodo Schmidt betonte. Deshalb gehe es nicht darum, in diesem Jahr etwas besser zu machen: „Jetzt wollen wir das Publikum einfach noch einmal neu motivieren.“

Wie bereits berichtet, haben die Mitglieder des Integrationsausschusses am Dienstag einstimmig signalisiert, den „Trommelzauber“ finanziell zu unterstützen. Laut Haushaltsplan stehen dem Ausschuss jährlich 4000 Euro zur Verfügung. Diese Summe sei aber noch nie ausgeschöpft worden. 2000 Euro hat der Ausschuss nun für „Werdohl International“ reserviert. ▪ Carla Witt

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