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Fußgängerweg im MK seit Monaten dicht: Anwohner verärgert über lange Umwege

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Von: Jona Wiechowski

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Der Fußgängerweg, der die Straßen Hesmecke und Uferstraße (Bild) verbindet, bleibt noch für mehrere Monate gesperrt.
Der Fußgängerweg, der die Straßen Hesmecke und Uferstraße (Bild) verbindet, bleibt noch für mehrere Monate gesperrt. © Wiechowski, Jona

Ende Februar wurde der Fußgänger-Verbindungsweg zwischen Uferstraße und Hesmecke wegen Baumfällarbeiten gesperrt. „Seitdem hat sich hier nichts getan. Die Absperrungen stehen immer noch hier“, beschwert sich ein Anwohner.

Werdohl – Ärgerlich: Durch die Sperrung fällt eine beliebte Abkürzung für Fußgänger weg. Die Folge: Je nachdem hunderte Meter Umweg. Und natürlich die Frage des Anwohners: „Muss das sein?“

Wir haben bei der Stadt Werdohl nachgefragt. Tiefbauabteilungsleiter Martin Hempel erklärt: „Ja, der Weg muss gesperrt sein.“ Denn es stehen in den nächsten Monaten einige Arbeiten an – allen voran wird ein neuer Abwasserkanal verlegt. „Es macht keinen Sinn, die Sperrung jetzt zu beseitigen.“

Im Zuge der Kanalbauarbeiten soll der in die Jahre gekommene Verbindungsweg erneuert werden. Aktuell läuft die Ausschreibung für die Arbeiten.
Im Zuge der Kanalbauarbeiten soll der in die Jahre gekommene Verbindungsweg erneuert werden. Aktuell läuft die Ausschreibung für die Arbeiten. © Wiechowski, Jona

Im Zuge der Kanalarbeiten soll auch der Fußgängerweg erneuert werden – und das ist dringend nötig. Randsteine sind kaputt, einzelne Pflastersteine stehen heraus, Treppenstufen sind schief und wackeln teilweise; an einer Stelle ist das Geländer kaputt, davor liegen die Überreste von einem Holzzaun. Unterm Strich: Der Weg hat seine beste Zeit lange hinter sich.

Fertigstellung für Herbst geplant

Kosten sollen die Arbeiten insgesamt 315 000 Euro, berichtet Hempel – Stand jetzt. „Was am Ende dabei herauskommt, wissen wir nicht“, sagt er zur genauen Summe mit Blick auf die gerade überall steigenden Preise.

Aktuell läuft die Ausschreibung. Geplant ist die Fertigstellung der gesamten Arbeiten bis Herbst. Und ja: Solange bleibt der Weg auch erst einmal gesperrt – wie schon die letzten gut zwei Monate. Wer trotzdem übers Geländer klettert, tue das auf eigenen Gefahr, erklärt Hempel.

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