Go Music im Alt Werdohl

Von Nashville über Werdohl bis Schwerte

+
Die sardische Sängerin Ilenia Romano bezauberte beim Go-Music-Konzert in der Musikkneipe Alt Werdohl ihr Publikum.

Werdohl - Dass die Instrumentalisten rund um den Bassisten Martin Engelien mehr als einfach nur Musik machen können, versteht sich wohl von selbst. Doch, was Gitarrist Dirk Edelhoff, Schlagzeuger Tommy Fischer und Go-Music-Begründer Engelien selbst am Freitag aus ihren Instrumenten herausgekitzelt haben, war schon erste Klasse.

Gemeinsam mit der sardischen Sängerin Ilenia Romano sind die drei auf der Bühne des Alt Werdohls in die neue Go-Music-Saison gestartet. Zunächst war der Applaus eher verhalten. Doch „Groovemaster“ Engelien, der jedem Song durch sein charakteristisches Bassspiel einen ganz besonderen Stempel aufzudrücken weiß, meisterte auch diese Situation souverän: „Wir sind der Spiegel des Publikums. So wie ihr uns begrüßt habt, machen wir auch Musik“, mit dem Resultat, dass sich der Stimmungspegel innerhalb weniger Sekunden um einige Dezibel nach oben drehte.

Für den Einstieg wählte Engelien mit „Courage“ ein neues Instrumentalstück aus: „Mut, den wir im Alltag alle dringend benötigen.“ Auf das Intro folgte die Vorstellung der Musiker. Gitarrist Edelhoff („Soweit ich mich zurück erinnern kann, wollte ich schon immer Musiker werden”) und Drummer Fischer musizieren bereits seit 1992 miteinander. Bei der Go Music war er nun das zweite Mal dabei. Die Reihe geht nunmehr in ihr 22. Jahr: „Die nächsten 22 Jahre höre ich damit auch nicht auf“, versprach Engelien.

Mit Romano betrat dann eine Künstlerin die Bühne, die mit ihrer großen stimmlichen Bandbreite das Publikum begeisterte. Und so war es wenig verwunderlich, dass die Band auch italienische Songs zu Besten gab. Besonders beeindruckend auch das Mash-Up zwischen dem Police-Klassiker „Every Breath you Take“ und „Stand by Me“ von Ben E. King. Als wäre dies allein nicht schon genug, verlegte Engelien den Wohnort seines Gitarristen gleich mal in die Vereinigten Staaten: „Als würde Schwerte in Nashville, Tennessee liegen“, wechselten die drei Ausnahmemusiker fließend zwischen zwischen den Genres Country und Western, Blues und Ballade.

Der Einstieg in die neue Saison war geglückt. Wer die Band auch an anderer Stelle sehen will: Die Go Music spielt im Oktober unter anderem auch noch in Essen, Neuss, Ratingen, Oberhausen, Kempen und Ibbenbüren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare