Fünfte BOM für Werdohler und Neuenrader Schüler

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Nachdem die Werdohler Bürgermeisterin Silvia Voßloh (links) und ihr Neuenrader Amtskollege Antonius Wiesemann (Dritter von links) die BOM-Besucher begrüßt hatten, lud Sandra Horny vom Zelius Neuenrade alle Interessierten zu einem Messerundgang ein.

Werdohl - Ob Krankenschwester, Handwerker, Dienstleister oder Industriemechaniker – die Auswahl an möglichen Berufen ist heutzutage groß. Die Berufsorientierungsmesse (BOM) im Fest -und Schulzentrum Riesei zeigte am Mittwoch zum fünften Mal Schülern aus Werdohl und Neuenrade Wege zu einer passenden Ausbildungsstelle auf.

„Eine gute Industrie braucht gute Fachkräfte“, Antonius Wiesemann, Neuenrades Bürgermeister, brachte es zur Eröffnung der Berufsorientierungsmesse auf den Punkt. Zwar sei Südwestfalen mit rund 150 weltmarktführenden Unternehmen in verschiedenen Bereichen drittstärkste Wirtschaftkraft in Deutschland. Dennoch müsse sich die Region noch weiter stärken, so der Verwaltungschef. „Dabei ist eine gute Ausbildung das Fundament“, betonte Wiesemann.

Deshalb zeigte sich auch Amtskollegin Silvia Voßloh von der fünften Auflage der BOM begeistert. „Ich finde es hervorragend, dass sich hier in diesem Jahr 40 Aussteller präsentieren“, sagte Werdohls Bürgermeisterin, die sich bei den Stadtverwaltungen, den Stadtmarketing-Verantwortlichen, dem Zelius Neuenrade und dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit sowie den Schulen für die Zusammenarbeit bedankte.

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5. Berufsorientierungs-Messe (BOM) in Werdohl

Der Fachkräftemangel in der Region stellt große und kleine Unternehmen vor Probleme – „es ist unheimlich schwierig geworden, gute Auszubildende zu finden. In diesem Jahr haben wir nur einen passenden Kandidaten gefunden. Durch die Messe hoffen wir auf Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr“, sagte Karl Nöcken, Abteilungsleiter des Neuenrader Traditionsunternehmens Julius Klinke. Auch Dienstleister, wie die Friseursalon-Kette Figaro, die Filialen in Werdohl und Lüdenscheid hat, sucht auf der BOM nach neuen Lehrlingen. „Wir brauchen ständig neue Leute. In jedem Salon haben wir immer mehrere Auszubildende“, erklärte Stylistin Anna Schwabach.

Vor allem mittelständische Handwerksbetriebe haben es schwer, Lehrlinge zu finden, dass weiß auch Andreas Haubrichs vom Stadtmarketing Werdohl. „Wir haben bereits mit Handwerkern gesprochen, die im nächsten Jahr an der Messe teilnehmen möchten“, so Haubrichs, der sich dennoch freut, den Schülern viele unterschiedliche Berufsgruppen präsentieren zu können. „Hier sind ja fast alle bekannten Unternehmen da“, stellten Mathura Rajan (14) und Eda Albajrak (15) fest. „Wir können hier in Ruhe schauen, was uns gefällt“, so die Schülerinnen. - Von Martin Meyer

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