Führungswechsel im Familienzentrum Arche Noah

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Antje Wolfgramm (links) ist die neue Leiterin des Familienzentrums Arche Noah. Ihr Vorgänger Dieter Keßel und seine Gattin Monika verabschiedeten sich von der Einrichtung.

Werdohl - „Mit Kindern zu arbeiten ist noch toller, als ich es erwartet habe“, sagt Antje Wolfgramm, die neue Leiterin des Familienzentrums Arche Noah. Die 47-Jährige hat zuvor mit Behinderten und als Heilpädagogin mit psychisch Kranken gearbeitet.

Seit 1. Mai ist sie in der Arche. Und noch sammelt sie Eindrücke: „Es ist ja gerade ein Umbruch hier: Es kommen neue Leute und alles wird renoviert. Vielleicht werden wir dann im Team auch neue Ideen für unsere Arbeit entwickeln.“ Nur eines habe sie definitiv schon festgestellt: „Kinder sind viel spontaner als Erwachsene.“ Und das zeigt auch bei Wolfgramm Wirkung: „Ich habe noch nie so viel gelacht wie in den vergangenen Wochen.“

Am Sonntag fand im Familienzentrum ein Sommerfest statt. Zuvor wurde Wolfgamm im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kreuzkirche von der Gemeinde aufgenommen. Im selben Gottesdienst wurden ihr Vorgänger Dieter Keßel sowie dessen Ehefrau Monika verabschiedet. Auf die Reise in eine neue Zukunft geschickt wurden zudem die Mädchen und Jungen, die nicht mehr in die Arche oder die Kita Sternschnuppe gehen, sondern nach den Ferien zu Grundschulkindern werden.

Zu guter Letzt wurde im Gottesdienst, den Pfarrer Martin Kämper und Pfarrer Dirk Grzegorek leiteten, ein kleines Mädchen getauft. Grzegorek beschied Dieter Keßel, er habe in der Arche „Geschichte geschrieben“. Der scheidende Kindergarten-Leiter erhielt stehende Ovationen. Im vollen Gotteshaus erklangen Pfiffe. Als Geschenk erhielten er und seine Gattin einen Elefantenfuß.

Keßel zeigte sich gerührt über seine Verabschiedung „nach fast 40 Jahren“. Beim Sommerfest im Anschluss gab er letztmalig mit seinen Ex-Kollegen und den Mädchen und Jungen zusammen ein Kinderkonzert. Auf die Melodie von „My oh my“ der Gruppe Slade sangen alle „Wir feiern heut’ ein großes Abschiedsfest“. - Von Michael Koll

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