Schützen bald schuldenfrei

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Wiedergewählt wurden (von links) der 2. Vorsitzende Udo Müller, Sportwart Yannik Müller und der 2. Schriftführer André Schmidt.

Eine harmonische Frühjahrsversammlung erlebten 73 stimmberechtigte Mitglieder des Werdohler Schützenvereins (WSV) am Freitagabend im Restaurant Vier Jahreszeiten: Die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt, die finanzielle Lage des Vereins erholt sich und nach knackigen zwei Stunden war die Versammlung vorüber.

Begonnen hatte der Abend mit dem Bericht des 1. Vorsitzenden. Andreas Schreiber beruhigte zunächst die Mitglieder: „Der Vertrag für das Schützenfestzelt wurde zwischenzeitlich auch schriftlich fixiert.“

Danach teilte er mit, dass es am 2. Februar das sechste „Schneegestöber“ geben werde, die Band stehe indes noch nicht fest. Und schließlich verriet er: „Die Chancen stehen gut, dass wir, ähnlich wie der Verein in Neuenrade, eine Steuerrückzahlung erhalten.“

Peter Sattler, Vorsitzender der Bogenschützen, forderte bei seinem Bericht die Sportschützen heraus, nach jahrelanger Pause einmal wieder ein Vergleichsschießen durchzuführen: „Kommt ruhig mit dem ganzen Regiment. Ihr werdet einiges brauchen, um uns zu schlagen.“

Uwe Schneider, Kompanieführer der Vierten, reagierte später am Abend darauf: „Wir nehmen die Herausforderung an und werden jetzt verstärkt mit dem Bogen trainieren.“

Sportleiter Yannik Müller zeigte sich bei seinem Bericht zufrieden: „2017 ist wieder mehr geschossen worden als noch 2016.“ Aus Reihen der Jungschützen wurde vermeldet: Deren Leiter Christian Reiche war am Dienstag für ein Jahr im Amt bestätigt worden. Zu seiner neuen Stellvertreterin wurde Gina Brahmsiepen gewählt.

Geschäftsführer Thomas Reiche hatte am Freitagabend gute Nachrichten für die Schützen: Der WSV hat 2017 seine Finanzlage verbessert. Reiche zeigte sich zuversichtlich: „Wir sind auf dem besten Weg, 2019 wieder schuldenfrei zu sein.“ Die Zahl der Mitglieder bleibe stabil: Aktuell habe der Verein 808 Schützen in seinen Reihen.

Bei den Wahlen wurden der 2. Vorsitzende Udo Müller (mit acht Gegenstimmen), der 2. Schriftführer André Schmidt (drei Gegenstimmen) und der 1. Sportleiter Yannik Müller (26 Gegenstimmen) im Amt bestätigt.

Vorsitzender Schreiber gab schließlich einen Ausblick auf das kommende 188. Schützenfest vom 29. Juni bis zum 2. Juli. Am Freitagabend spiele bei der Zeltparty erneut die Gruppe Radspitz. Diese sei gerade in diesem Jahr wieder einmal „zur besten Partyband Deutschlands“ gewählt worden. Am Samstag aber musiziere erstmals auf einem Werdohler Schützenfest die Band Quer Beat. Montags schieße die 2. Kompanie den König aus. Die Herbstversammlung des Werdohler Schützenvereins findet am 16. November statt.

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