„Froschkönig“ hat in Balve Premiere

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Das Märchen der Gebrüder Grimm wird am Sonntag in der Balver Realschule auf die Bühne gebracht. ▪

BALVE ▪ Die 30 Schüler der Theatergruppe der Städtischen Realschule fiebern ihrer Premiere entgegen: Am kommenden Sonntag wird sich um 15 Uhr der Vorhang in der Aula der Schule öffnen für den „Froschkönig“.

Seit den Sommerferien haben die Mädchen und Jungen aus den Klassen 5 bis 10 einmal in der Woche für die Aufführung geprobt; im Januar wurde ein Probenwochenende angesetzt. „Jetzt geht es an die Feinarbeiten“, fasst Stephan Bischoff als Regisseur zusammen, worum es während der letzten Proben noch geht. Entworfen und hergestellt wurde das Bühnenbild von Kunstlehrerin Stephanie Babel, die Näh-AG unter der Leitung von Heike Drilling hat die Kostüme entworfen. Stephan Bischoff übernahm die Regie. „Für manche ist es das erste Mal, dass sie auf einer Bühne stehen“, beschreibt er, was die Arbeit mit 30 Kindern und Jugendlichen so besonders macht. All dies soll am Sonntag zu einer Einheit werden, wenn dieses Märchen von Hermann Wanderscheck aufgeführt wird.

Das Märchen hält sich relativ nah an die Vorlage der Gebrüder Grimm, dennoch sind einige Charaktere hinzu geschrieben worden. Das Kräuterweib, das im Schloss für die Küche des Königs arbeitet, setzt sich für alle gequälten Tiere ein. Sie verwandelt die Menschen in das Tier, das sie gequält haben. So ergeht es auch dem Prinzen, der achtlos auf einen Frosch tritt – er muss fortan als Frosch weiter leben. Er hat nur eine Chance zurückverwandelt zu werden, wenn er jemanden findet, der ihn so liebt, wie er ist. Er bekommt seine Möglichkeit, da die Prinzessin ihren goldenen Ball in den Brunnen fallen lässt. Der Froschkönig hat allerdings nicht mit der hochnäsigen eitlen Prinzessin gerechnet. Sie lässt ihn nämlich einfach zurück, nachdem sie ihre Kugel wieder bekommen hat und löst ihr Versprechen nicht ein. Nun hilft ihm der Igel Schnüffelchen in das Schloss zu kommen. Allerdings lauern auf diesem Wege noch einige Gefahren auf die beiden Tiere. Sie finden aber schnell Verbündete im Schloss. Wie sich die Geschichte entwickelt, wollen die Darsteller noch nicht verraten. Nur so viel: Einem Happyend wird am Sonntag nichts mehr im Wege stehen...

In der Pause des Theaterstücks wird Kaffee und Kuchen angeboten.

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