Ein fröhlich-buntes Kinderfest in Werdohl

Mit Fahnen der verschiedenen Nationalitäten und in verschiedenen Sprachen begrüßten die Kinder ihre Gäste.i

WERDOHL ▪ Ein buntes und fröhliches Treiben herrschte am Samstag Nachmittag rund um den Festsaal Riesei. „Tobt euch mal richtig aus“, hatte Werdohls stellvertretender Bürgermeister Dirk Middendorf in seiner Begrüßung angeregt, und das musste den Kindern nicht zweimal gesagt werden.

Ein vierstündiges Nonstop-Programm mit 30 Beiträgen hatte der Türkische Elternverband zum fünften Internationalen Kinderfest auf die oft dicht umlagerte Bühne gebracht. Auf rund 500 Kinder schätzte Moderator Faruk Ikinci die Zahl der Mitwirkenden – und sie repräsentierten eine Vielzahl an Nationalitäten. Mit großem Eifer, manchmal ein klein bisschen aufgeregt, mal ganz selbstbewusst tanzten, sangen und musizierten sie oder trugen Gedichte vor. Von türkischer Folklore bis zum aktuellen Pop war vieles vertreten. Allen Akteuren gemeinsam war der große Spaß, den sie hatten und der sich auch aufs Publikum übertrug.

Trotzdem wäre vier Stunden Zuhören etwas viel für die kleinen Zuschauer gewesen. Und so war es gut, dass sie immer wieder vor die Halle flitzen konnten, wo Mitarbeiterinnen der Kindergärten Fledermaus- und Marienkäfergesichter schminkten, beim Basteln halfen und mit Rollenrutsche und verschiedenen Spielangeboten für Bewegung sorgten. Leckere Waffeln und türkische Pizza sorgten für die notwendige Stärkung zwischendurch.

Kemal Atatürk, der den Gründungstag der türkischen Republik, den 23. April 1920, den Kindern widmete, hätte seine Freude an dem fröhlichen Treiben gehabt. Faruk Ikinci, der gemeinsam mit Gülcan Kiaz auf deutsch und türkisch durch das Programm führte, erinnerte an die Ursprünge des Internationalen Kinderfestes. Er freute sich, dass es immer wieder gelingt, in Werdohl zu feiern.

Ali Akdeniz, Vorsitzender des Türkischen Elternverbandes, sagte allen Mitwirkenden ein großes „Dankeschön“. Über die „tolle Tradition in Werdohl“ freute sich auch Dirk Middendorf, der wiederum dem Elternverband für sein großes Engagement dankte.

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