Frischer Sand für den Werdohler Lennestrand

+
Mit rund 75 Tonnen Sand ist der Lennestrand am Rand des Parkplatzes an der Goethestraße in den vergangenen Tagen aufgefüllt und vergrößert worden. Jetzt ist dort Sonnenbaden auf etwa 500 Quadratmetern möglich.

Werdohl - Im vergangenen Sommer war es nur ein Versuch, jetzt scheint sich der Strand am Lenneufer zu einer festen Einrichtung zu entwickeln. Mitarbeiter des Baubetriebshofes haben die Sandfläche sogar noch vergrößert. Und auch an der Paul-Seuthe-Terrasse wurde nachgearbeitet.

Sattelzüge haben am Mittwoch und Donnerstag große Sandberge auf den Parkplatz an der Goethestraße gekippt. Drei Fuhren à 26 Tonnen haben sie angeliefert. Damit ist der im vergangenen Jahr erstmals eingerichtete und rund 400 Quadratmeter große Lennestrand noch einmal vergrößert worden. Auf einer Fläche von rund 70 Quadratmetern haben Mitarbeiter des Baubetriebshofes die Wiese etwa 30 Zentimeter tief abgetragen. Anschließend haben sie die so entstandene Mulde mit dem feinen Sand gefüllt. Auch der im vergangenen Jahr bereits geschaffene Strand hat noch einmal neuen Sand bekommen. 

„Durch die Vergrößerung haben wir auch den Anschluss an die Paul-Seuthe-Terrasse geschaffen. Das macht sich optisch ganz gut“, sagt Dominic Winterhoff, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofs. 

Warum erst jetzt?

Doch warum wird der Lennestrand erst jetzt erneuert und vergrößert? Immerhin sind die Sommerferien schon zur Hälfte vorüber und der Herbst steht bereits vor der Tür. Die Erklärung dafür liefert Bürgermeisterin Silvia Voßloh: „Wir haben nach Sponsoren gesucht“, berichtet sie, dass die ganze Maßnahme wie schon im vergangenen Jahr durch Spenden finanziert worden ist. Diese Suche habe zwar Ende Juni schon erfolgreich abgeschlossen werden können. „Wir wollten dann aber noch das Schützenfest abwarten“, sagte Vossloh. Dass es danach noch einmal rund vier Wochen dauerte, bis die Arbeiten beginnen konnten, dafür hat die Bürgermeisterin aber auch keine plausible Erklärung. Die Freude über einen frischen, größeren Sandstrand direkt am Lenneufer müsse das aber nicht schmälern, meint sie. „Wir sind ja froh, wenn wir solche Unterstützung bekommen“, sagt sie mit Blick auf die Sponsoren. Dann müsse man auch schon einmal etwas Geduld aufbringen. 

Auf der Paul-Seuthe-Terrasse hat der Baubetriebshof neuen Kies verteilt.

Nicht nur der Sandstrand ist übrigens erneuert worden. Mit einem Sattelzug Kies hat der Baubetriebshof auch die Paul-Seuthe-Terrasse wieder aufgehübscht. Die Lenne habe im Laufe der vergangenen Monate einiges an Dreck auf und zwischen die Steine gespült, sagte Winterhoff. Die Zwischenräume seien nun wieder mit neuem Kies verfüllt worden. Das sind übrigens ständige Pflegearbeiten. Dass der Fluss immer mal wieder Kies und Sand wegspüle, lasse sich nicht verhindern, sagt Winterhoff.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare