Friedhofstraße in Werdohl wird ab Juni saniert

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Mehrere Winter haben die Friedhofstraße arg in Mitleidenschaft gezogen. Ständige Tau- und Frostwechsel haben lange Risse entstehen lassen. Ab Juni sollen auf einer Länge von etwa 450 Metern die Gas- und Wasserleitungen in der Straße erneuert und in diesem Zuge auch der Asphalt saniert werden.

Werdohl ▪ Wer mit dem Auto auf den Straßen Werdohls unterwegs ist, muss an einigen Stellen mächtig die Zähne zusammenbeißen. Asphaltschäden strapazieren sowohl die Nerven der Fahrer als auch den Wagen.

„Die Beschädigungen sind nicht die Folge eines Winters“, erklärt Tiefbauingenieur Martin Hempel. Gerade der Vergangene sei nicht besonders streng gewesen. Allerdings würden die Straßen nach mehreren Wintern leiden und Schäden davontragen. „Besonders schlimm sind die Frost- und Tauwechsel. Wenn bei Tauwetter das Wasser in die Risse zieht und sich bei Frost ausdehnt, verstärkt das die Schädigung“, weiß Hempel.

Derzeit werde eine Zustandsbewertung der Werdohler Straßen vorgenommen. Die Schäden ziehen sich durch das gesamte Stadtgebiet. „Viele Straßen sind in Ordnung. Es gibt aber auch einige, deren Struktur nicht mehr so gut ist“, gibt Hempel an.

Eine sehr starke Schädigung liege zum Beispiel im Bereich der Meilerstraße vor. Ebenso sei auch der Bausenberg betroffen. Wann welche Straßen in welchem Umfang saniert werden, stehe noch nicht fest. Darüber werde erst in ein paar Wochen entschieden.

Eines sei jedoch bereits sicher: Im Juni beginnen die Sanierungsarbeiten an der Friedhofstraße/Ecke Schmalefeld. Auf einer etwa 450 Meter langen Strecke werden Gas- und Wasserleitungen erneuert. In diesem Zuge werde der komplette Asphaltbelag ersetzt und schadhafte Bordsteine ausgetauscht. Am Herbscheider Weg werde ein Kanal erneuert und ebenso Gas- und Wasserleitungen sowie der Asphalt in Ordnung gebracht. „Das Ganze wird mehrere Monate dauern“, erklärt Hempel, der damit rechnet, dass die Arbeiten Ende Oktober beendet sein könnten.

Während der Bauphase werde die Ampelanlage zur Neuenrader Straße um ein Lichtsignal erweitert, sodass Autofahrer dann von der Friedhofstraße, die eigentlich Einbahnstraße ist, auf die Neuenrader Straße abbiegen können.

Die Friedhofstraße stehe bereits seit dem vergangenen Jahr auf der Sanierungsliste.

Aber: „Wir müssen Prioritäten setzen. Wir sind bestrebt, uns erst um die Straßen mit wichtiger Bedeutung für alle Werdohler zu kümmern“, berichtet Hempel. Daher würden Anliegerstraßen zwar unterhalten, könnten jedoch nicht zuerst saniert werden. ▪ jape

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