Freie Fahrt nach Steinschlägen wohl ab Donnerstag

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Die Straße Burg war nach Steinschlägen seit dem 10. Dezember für den Verkehr gesperrt. Arbeiter waren damit beschäftigt die Straße wieder befahrbar zu machen. 

Werdohl - Gute Nachrichten für Anlieger in Kleinhammer und Pungelscheid: am Donnerstagnachmittag soll die Verbindungsstraße Burg zwischen dem Solmbecker und dem Pungelscheider Weg/Rutenpaul vermutlich wieder freigegeben werden.

Seit dem Abend des 10. Dezember war die Straße laut einer Meldung auf der Internetseite der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Auch die Haltestellen „Rutenpaul“ und „Kleinhammer“ sind aktuell noch von der Sperrung betroffen. 

Linie 61 der MVG von Sperrung betroffen 

Die Linie 61 in Richtung Werdohl fährt von der Esmecke direkt zum Blechhammer und die Linie 63 steuert vom Riesei kommend nach der Haltestelle „Im Springen“ ebenfalls direkt den Blechhammer an. Dort können die Fahrgäste die Linien auch wechseln. 

Vor Ort war Anfang der Woche der Steinschlag noch gut zu sehen. Mehrere Brocken lagen hauptsächlich auf dem Bürgersteig verteilt. Seit einigen Tagen sind allerdings Mitarbeiter der Firma Feldhaus aus Schmallenberg im Einsatz um die Steine von der Straße zu räumen, wie Uwe Bettelhäuser, Leiter des Baubetriebshofes der Stadt Werdohl, auf Anfrage erklärte. 

Auch der Fels müsse auf lose Gesteinsbrocken und Wurzeln überprüft und diese gegebenenfalls entfernt werden. Von einer Spannung im Fels, die zu mehr Steinschlägen führen könnte, sei aber aktuell nicht auszugehen. 

Beräumungsarbeiten im Februar 

Bis zum Nachmittag sollen die Arbeiten – solange keine unerwarteten Sicherheitsbedenken auftreten – abgeschlossen sein. „Wir wissen nicht, was genau da passiert ist“, erklärt Bettelhäuser, fügt aber hinzu: „Es sieht im Moment nicht nach Felssicherungsmaßnahmen aus.“ 

Erst im Februar dieses Jahres waren am Solmbecker Weg Hangberäumungsarbeiten dringend notwendig gewesen, um die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleisten zu können.

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