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Freie Fahrt Anfang August? Letzte Arbeiten an Behelfsbrücke über die Lenne

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Von: Jona Wiechowski

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Am Montag bereiteten die Mitarbeiter den Boden für die Asphaltdecke vor, die ab Mittwoch aufgetragen wird. Lkw-weise wurde dafür Schotter zur Baustelle gebracht.
Am Montag bereiteten die Mitarbeiter den Boden für die Asphaltdecke vor, die ab Mittwoch aufgetragen wird. Lkw-weise wurde dafür Schotter zur Baustelle gebracht. © Wiechowski, Jona

Seit über acht Jahren läuft der Verkehr nun einspurig über die Lenne. Das könnte sich schon nächsten Monat ändern.

Werdohl – Gut ein Jahr nachdem der Startschuss für den Bau der Behelfsbrücke über die Lenne gefallen war, befinden sich die Arbeiten allmählich auf der Zielgeraden. „Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag werden die Zufahrten asphaltiert“, erklärte ein Mitarbeiter am Montagmorgen auf der Baustelle. Wohl in der Woche darauf würden auch die Gehwege hergerichtet. Fest stehe das aber noch nicht. Danach stehen laut Straßen.NRW noch verschiedene Restarbeiten an. Anfang, Mitte August könnte der Verkehr rollen, wie Sprecherin Julia Ollertz auf Nachfrage berichtet. Dennoch: „Es ist schwierig, ein genaues Datum zu nennen.“

Ursprünglich hatte Straßen.NRW geschätzt, dass die Behelfsbrücke Anfang Juli befahrbar sei.

Für die Vorbereitungen der Asphaltarbeiten brachten Lkw am Montag tonnenweise Schotter auf die Baustelle, den Bagger vor den beiden Brückenaufgängen verteilt haben. Die rund zehn Meter breite und 80 Meter lange Behelfsbrücke muss übrigens nicht asphaltiert werden. Sie ist bereits mit einem entsprechende, befahrbaren Belag ausgestattet.

Arbeiten laufen seit Juli vergangenen Jahres

Seit inzwischen über acht Jahren läuft der Verkehr von der Werdohler Innenstadt kommend in Richtung Ütterlingsen und zurück nur noch einspurig über die Lenne. Nachdem lange Zeit – zumindest von außen – nicht allzu viel passiert ist, geht es seit einem Jahr sichtlich voran. Im Juli vergangenen Jahres starteten die Arbeiten für die Behelfsbrücke, über die der Verkehr rollen wird, wenn die „richtige“ Brücke in den nächsten Jahren abgerissen und neugebaut wird.

Knapp zehn Meter breit und 80 Meter lang ist die Behelfsbrücke, die übrigens nicht asphaltiert wird. Sie ist bereits mit einem entsprechenden Belag ausgestattet.
Knapp zehn Meter breit und 80 Meter lang ist die Behelfsbrücke, die übrigens nicht asphaltiert wird. Sie ist bereits mit einem entsprechenden Belag ausgestattet. © Wiechowski, Jona

Nach reichlich Vorbereitungsarbeiten war es im Februar dieses Jahres so weit: Ein 450-Tonnen-Kran brachte die gut 400 Tonnen schwere Stahlbrücke in Stellung. Später wurde die Konstruktion rund einen halben Meter abgesenkt, ehe mit der Errichtung der Zufahrten begonnen worden ist, die nun in dieser Woche asphaltiert werden sollen.

Danach sind noch nicht alle Arbeiten fertig. Neben den Gehwegen müssen beispielsweise noch die Markierungen oder auch Schutzplanken angebracht werden, wie Julia Ollertz von Straßen.NRW erklärt.

Auch ein Geländer für Fußgänger müsse angebracht werden, das allerdings erst noch bestellt werden müsse, quasi nach Maß, so Ollertz. Sollte dieses nicht rechtzeitig kommen, können Fußgänger vorerst wie gewohnt die „alte“ Lennebrücke nutzen. Wann diese abgerissen wird, ist noch nicht klar.

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