Freibad: Viel Platz im Schwimmerbecken

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Die Werdohlerin Monika Rösner ist beinahe jeden Tag im Freibad anzutreffen.

Werdohl -  Nur der harte Kern der Frühschwimmer, circa zehn Werdohlerinnen und Werdohler, nutzte am Montag die erste Gelegenheit in diesem Jahr, um in Ütterlingsen unter freiem Himmel zu schwimmen. 

„Auch danach war der Ansturm eher verhalten“, berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schlutow. Aus seiner Sicht war der eher dürftige Besucherzulauf am ersten Öffnungstag ein untrügliches Zeichen dafür, mit der Verschiebung der Eröffnung des Freibades auf Mitte Mai genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Dennoch hoffen Schlutow und das Freibad-Team nun, dass es, wie vorhergesagt, in den kommenden Tagen noch deutlich wärmer wird, damit sich die Liegewiese im Freibad füllt. Noch haben die Besucher dort jede Menge Platz, um sich in der Sonne bräunen zu lassen – oder sich einen schattigen Platz zu suchen, um beispielsweise in aller Ruhe ein Buch zu lesen.

Demnächst könnte es etwas enger werden: „Wir wollen mit dem Bau des neuen Freibades voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres, wenn möglich direkt im Anschluss an die Freibadsaison, beginnen“, erklärt Schlutow. Der Stadtwerke-Geschäftsführer rechnet dann mit einer Bauzeit von circa eineinhalb Jahren – das neue Bad könnte somit Ende des Jahres 2019, beziehungsweise Anfang 2020 genutzt werden. „Das ist ein sehr ambitionierter Zeitplan“, stellt Frank Schlutow fest.

Bevor aber der Startschuss für den Baubeginn fallen kann, müsse noch vieles geklärt werden. „Die Grundsatzentscheidung ist zwar bereits im Rat getroffen worden, aber nun muss der Aufsichtsrat noch einiges festlegen“, erläutert er. Beispielsweise müsse unter anderem über die Vorgehensweise im Rahmen des Vergabeverfahrens entschieden werden. Wenn schließlich alles geklärt sei, könne man in die Vorplanung für den Neubau einsteigen.

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