Freibad-Öffnung zum 1. Mai auf der Kippe

Ingrid Kurek vom Freibad-Team zeigt auf das elektrische Bauteil unterhalb des Schwimmbades, das für einen Totalausfall der Anlage gesorgt hat.

WERDOHL ▪ Es steht auf der Kippe, ob das Freibad in Ütterlingsen am Sonntag, 1. Mai, öffnen kann. Ein relativ kleiner technischer Defekt hat einen Großteil der Badtechnik lahmgelegt.

Bereits am Donnerstag war ein Spannungsumrichter ausgefallen, der die Anlage für die Wasserumwälzung, die Pumpen und die Heizung mit Strom versorgt. Die Bad-Mannschaft um Schwimmmeister Uwe Dickmann versuchte zunächst mit eigenen Mitteln, den Schaden zu beheben. Auch ein ortsansässiger Elektro-Installationsbetrieb scheiterte, der Spannungsumrichter blieb „tot“. Gestern Nachmittag traf ein Spezialist aus Sachsen ein, der sich schon zuvor per Fernwartung ein Bild von der Lage machte. Ob der Schaden bis zum Wochenende behoben werden kann, vermochte gestern Abend niemand zu entscheiden.

Dabei war das Team in Ütterlingsen mit den vorbereitenden Arbeiten sehr weit gekommen. Die Edelstahlbecken waren gereinigt und befüllt, defekte Fliesen im Nichtschwimmerbecken ausgetauscht. Die Reinigungskräfte waren mit der Säuberung der sanitären Anlagen und Duschen beschäftigt, die Wiesen wurden gestern gemäht.

Anders als sonst wird das Hallenbad komplett zum 1. Mai schließen. In früheren Jahren blieb es noch bis zu den Sommerferien für den Schulbetrieb geöffnet. Am kommenden Wochenende wird auf jeden Fall die Freibadgaststätte ihre Türen öffnen. Die Pächter haben renoviert.

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