Freibad öffnet frühestens im Juni

Freibad öffnet frühestens im Juni

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Die Schwimmbecken in Ütterlingsen bleibt wohl noch einen ganzen Monat lang leer.

Werdohl - Schlechte Nachrichten für alle, die sich auf die Freibadsaison freuen: Bei dem Wassereinbruch im Freibad-Technikraum, der am Ostermontag auch die Werdohler Feuerwehr auf den Plan gerufen hat, ist erheblicher Schaden entstanden.

Das Bad in Ütterlingsen kann nicht, wie geplant, am 1. Mai öffnen. „Der Schaden könnte Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen“, befürchtet Frank Schlutow, Geschäftsführer der Bäderbetriebe Werdohl. Die Mitarbeiter der Bäderbetriebe haben, wie gewohnt, mit den Arbeiten zum „Auswintern“ der Freibadanlage begonnen: Die Becken sind gesäubert worden, das Umfeld wurde auf Vordermann gebracht. „Wenn die Technik funktionieren würde, dann könnten wir jetzt die Becken befüllen und es könnte losgehen“, sagt Schlutow. Diese sei aber durch das Wasser stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Unter anderem seien die Pumpen und die Steuerungsanlage defekt.

Nach einem Rohrschaden waren mehrere hundert Kubikmeter Wasser aus dem Schwimmbecken teilweise unkontrolliert abgeflossen. Im darunter liegenden Technikraum hatte sich das Wasser derart gestaut, dass die eingebaute Pumpe überfordert war. Der Löschzug Stadtmitte musste mit einer stärkeren Pumpe aushelfen.

„Noch wissen wir nicht, was erneuert werden muss und was noch funktioniert, wenn es richtig getrocknet ist“, berichtet der Geschäftsführer der Bäderbetriebe GmbH und erklärt: „Die Arbeiten laufen aber auf Hochtouren.“ Zum jetzigen Zeitpunkt gehe er davon aus, dass die Freibadsaison in Ütterlingsen Anfang Juni beginnen könne.

Ganz ohne Schwimmbad müssen die Werdohler bis dahin aber nicht auskommen: „Damit wir unseren Badegästen bis zum Start der Freibadsaison das Schwimmen auch weiterhin ermöglichen können, werden wir das Hallenbad geöffnet halten. Die Karten für die Freibadsaison haben bis zur Eröffnung des Freibades Gültigkeit für die Nutzung des Hallenbades.“ Schlutow und die Mitarbeiter der Bäderbetriebe hoffen, mit dieser Maßnahme auch die Freibad-Fans zu erreichen, „damit die Enttäuschung über den verspäteten Start nicht allzu groß ist“.

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