Freibad nähert sich mit Hochdruck der Saison

Mit Gummistiefeln und Schutzbrille entfernt Daniel Kamp den Schmutz in der Schwallwasserkammer.

WERDOHL ▪ „Pack die Badehose ein und dann ins Werdohler Freibad“, heißt es ab dem 28. April wieder. Damit es für die Badegäste nicht bei Trockenübungen bleiben muss, lautete das Motto jetzt „Wasser marsch.“ Kurz vor den Ostertagen schaltete Schwimmmeistergehilfe Peter Meier die Pumpe des Uferfiltrats ein, und gab damit dem kühlen Nass aus der Lenne den Weg über knapp 100 Meter lange Leitungen in die drei Becken des Schwimmbades frei. Von Jana Peuckert

Mehr als 2000 Kubikmeter müssen mit Wasser gefüllt werden. Dass dauert etwa viereinhalb Tage. Eigentlich werden die Becken erst nach den Ostertagen befüllt. In diesem Jahr legten die Freibadbetreiber den Termin jedoch vor. Grund: Im vergangenen Jahr hatte ein technischer Defekt für reichlich Stress gesorgt. „Wir wollten sicher gehen, dass bis zur Eröffnung auch alles in Ordnung ist“, erklärt Peter Meier. Bis zum 28. April ist noch einiges zu tun. Die Bänke bekommen einen frischen, neuen Anstrich, die Hecken müssen gestutzt, die Umkleidekabinen hergerichtet und die Becken und Sprungtürme gereinigt werden. Zudem kümmert sich eine Firma um den Austausch des Mammometers in der Chloranlage. Aus Sicherheitsgründen werden bis zur Öffnung etwa 30 beschädigte Fliesen im Nichtschwimmerbecken ausgetauscht.

Tief im Inneren der Anlage macht sich Hauswerker Daniel Kamp ordentlich nass. Mit einem Hochdruckreiniger rückt er dem Schmutz in der Schwallwasserkammer zu Leibe. Auch dort muss alles glänzen. Seit dem 12. März ist das Team des Freibades nun schon eifrig damit beschäftigt, alles auf Vordermann zu bringen.

Insbesondere die Frühschwimmer dürften der Öffnung des Bades bereits ungeduldig entgegenfiebern. Die meist älteren Gäste finden sich während der Saison jeden Morgen ein, um in aller Ruhe im 26 Grad Celsius warmen Wasser ihren Bahnen zu ziehen. Von Montag bis Freitag erwarten Schwimmmeister Uwe Dickmann, die Schwimmmeistergehilfen Mike Stünkel und Peter Meier, die Auszubildende Sarah Bäumer sowie Rettungsschwimmerin Heike Hinsching die Gäste von 7 bis 19 Uhr. Samstag und Sonntag ist das Bad von 8 bis 19 Uhr geöffnet. „Wenn viel los ist, lassen wir das Freibad auch schonmal bis 20 Uhr auf“, verrät Peter Meier, der seit 17 Jahren Schwimmmeistergehilfe ist. Nachdem die Mitarbeiter den Winter im Hallenbad verbrachten, freuen sie sich nun darauf, wieder unter freiem Himmel arbeiten zu können.

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